OER und fremde Inhalte

Youtube, Spotify & Co.

Gerade die Vielfalt der Materialien ist einer der großen Vorteile des Internets. So bietet beispielsweise Youtube Bewegtbild zu nahezu allen Themen, das sich prima im Unterricht integrieren lässt und manch Theorie anschaulich darstellt.

Bezahlte Streaming-Dienste wie Spotify ermöglichen das Abspielen einzelner musikalischer Stücke, ohne diese gleich kaufen zu müssen. Beim Umgang mit verschiedenen Quellen ist aber auch hier besonderes Verantwortungsbewusstsein gefordert. Generell gilt beim Einbinden von Fremdmaterial in die eigenen Werke die gute wissenschaftliche Praxis beim Zitieren, also der Quellennachweis in einer Form, der die einfache Auffindung des Ursprungswerkes gestattet und den Urheber nennt.
Wichtig ist natürlich die bewusste Auswahl der Quellen. Hier trägt die Lehrkraft große Verantwortung, für den Inhalt und die Qualität des ausgewählten Materials, das zum Einsatz kommen soll oder in die eigenen Werke eingearbeitet wird. In diesem Zusammenhang bietet sich eine prima Gelegenheit, Schülerinnen und Schülern allgemeines Fachwissen und anwendungsbezogene Kenntnisse zur Quellenauswahl und -bewertung zu vermitteln. Die gewissenhafte Bewertung der Glaubwürdigkeit einer Quelle gehört zu den wichtigsten Kompetenzen bei der Internetrecherche.
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Weitere Informationen

EuGH-Urteil zum Einbetten von Youtube-Videos
"Youtube, Facebook, Twitter und viele andere Dienste bieten an, dass Videos und sonstige Einträge mit einem kurzen Programm-Code auf anderen Seiten angezeigt werden können. Das Fachwort dafür lautet Framing. Viele Nutzer teilen auf diese Art beispielsweise Netzfundstücke mit ihren Freunden."
[www.sueddeutsche.de | 07.01.2016 | 11:20]