OER und die Texte

Das Urheberrecht der Autorinnen und Autoren

Die Nutzung von OER-Texten ist im Allgemeinen deutlich unkomplizierter, als der rechtlich korrekte Einsatz von üblichen Lehrmaterialien, wie etwa einem Lehrbuch oder Angeboten im Internet.

Trotzdem gibt es auch hier ein paar Punkte zu beachten:
Die Quellenangabe sollte niemals fehlen. Zwar ist in einigen Fällen, etwa bei Texten unter CC0-Lizenz, die Nennung nicht notwendig, trotzdem gehört es zum guten Ton wissenschaftlicher Praxis, den Urheber zu nennen.
Das Zitatrecht räumt eine weitgehend freie Nutzung aller Texte in beschränktem Umfang ein, d. h. einzelne Sätze oder kurze Abschnitte können unter Beachtung der Quellenangabe immer frei verwendet werden.
Die genauen Lizenzbestimmungen, unter denen ein Werk veröffentlicht wurde, sollten geprüft werden.
Steht ein Text nicht unter einer eindeutigen Lizenz, so ist dieser ueheberrechtlich geschützt.
Open Educational Resources
„Computer erleichtern das Arbeitsleben ungemein, schnell ist ein Text erstellt, kopiert, weitergeschickt. So weit - so gut. Aber nicht jeden Text, den ich kopiere, darf ich als Trainerin oder Kursleiter beliebig oft an meine Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitergeben. Weder als Ausdruck noch in digitaler Form.“.
wb-web: Portal für Lehrkräfte der Erwachsenen- und Weiterbildung | 07.01.2016

Sind diese Aspekte alle beachtet worden, steht einer Verwendung des Textes nichts mehr im Wege.
Der komplette Text als PDF zum Ausdrucken, Benutzen und Weitergeben.

Weitere Informationen

Wie schützt man Texte?
"Damit ein Text urheberrechtlich geschützt ist, genügt es, ihm eine wahrnehmbare Form zu geben – das Urheberrecht entsteht mit der Schaffung des Werkes. Der Text muss nicht registriert werden – es gibt kein Register, bei dem man ihn anmelden könnte."
[www.irights.info | 10.12.2015 | 14:10]