Warum OER?

Innovatives Potenzial für die digitalen Bildung

Die Debatte um OER ist nicht neu, denn im internationalen Umfeld wird sie bereits seit 2001 geführt. In Deutschland nehmen die Diskussionen, Stellungnahmen und Forderungen nach OER erst seit 2013 Fahrt auf.

Seit Mai diesen Jahres widmet sich auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung den offenen Bildungsmaterialien und erhofft sich daraus, innovatives Potenzial der Digitalisierung für das Lernen zu erschließen. So sollen eine Studie zu Voraussetzungen für den Aufbau einer digitalen OER-Infrasturktur sowie das Projekt „Mapping-OER“ (Wikimedia) Ansatzpunkte für mögliche Förderungen in dem Bereich geben.
Offene Bildungsmaterialien bieten die Möglichkeit, das innovative Potenzial der Digitalisierung für das Lehren und Lernen zu erschließen. Digitale Medien bieten die Chance, die Qualität und Vielfalt in der Bildung zu erhöhen.
Johanna Wanka – Bildungsministerin, BMBF Pressemitteilung vom 11.05.2015

Mit dem Vorantreiben von OER erhoffen sich alle Akteure nicht nur eine bessere Verfügbarkeit von digitalen Lehr- und Lernmaterialien, sondern darüberhinaus eine Qualitätsverbesserung, wenn vorhandene Materialien – ohne das Risiko einer Urheberrechtsverletzung – spezifisch auf das jeweilige Lernszenario zugeschnitten werden können.
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Weitere Informationen

Bundesbildungsministerium fördert Projekte zu offenen Bildungsmaterialien
"Das Bundesbildungsministerium widmet sich verstärkt offenen Bildungsmaterialien. Ziel ist, ihr Potenzial stärker für Deutschland zu nutzen. So genannte "Open Educational Resources" (OER) stehen unter einer offenen Lizenz; diese erlaubt, dass Nutzer die Lehr- und Lernmaterialien ohne Sorge vor möglichen Urheberrechtsverletzungen mit anderen teilen und weiterentwickeln können."
[www.bmbf.de | 10.12.2015 | 14:10]