Unterrichtsideen > Mediennutzung > Digitale Identitäten im Internet
Selbstdarstellung in sozialen Medien
Das Internet hat sich zu einem Massenmedium mit zahlreichen Interaktionsmöglichkeiten entwickelt und sich somit vom Informationsmedium zum Unterhaltungsmedium gewandelt. In Blogs, Wikis, Spaces, Twitter, Videoplattformen und sozialen Netzwerken betätigen sich Jung und Alt, vernetzen sich, tauschen sich aus und tragen ihren Anteil zur Netzweltkultur bei.
Kinder und Jugendliche kommunizieren nicht nur gerne in diesen Räumen, sondern sie haben großen Spaß daran, sich in Netzwerken zu verknüpfen, neue Freunde kennenzulernen, sich mit Ihresgleichen auszutauschen aber auch, sich selbst im Internet darzustellen.
In individuellen Profilen stellen sich Kinder und Jugendliche in sozialen Netzwerken in möglichst authentischer Weise – so wie man sich sieht oder von anderen gesehen werden will – dar, geben Auskunft in Bild und Wort über Alter, Geschlecht, Schule und Interessen, verknüpfen sich nach Lust und Laune mit „Usern“ in der ganzen Welt. Dabei üben sie die Auseinandersetzung mit sich selbst und mit anderen und eignen sich Kompetenzen in computerbasierter Kommunikation an – sie erstellen und leben ein Stück ihre digitale Identität.
Kinder und Jugendliche kommunizieren nicht nur gerne in diesen Räumen, sondern sie haben großen Spaß daran, sich in Netzwerken zu verknüpfen, neue Freunde kennenzulernen, sich mit Ihresgleichen auszutauschen aber auch, sich selbst im Internet darzustellen.
In individuellen Profilen stellen sich Kinder und Jugendliche in sozialen Netzwerken in möglichst authentischer Weise – so wie man sich sieht oder von anderen gesehen werden will – dar, geben Auskunft in Bild und Wort über Alter, Geschlecht, Schule und Interessen, verknüpfen sich nach Lust und Laune mit „Usern“ in der ganzen Welt. Dabei üben sie die Auseinandersetzung mit sich selbst und mit anderen und eignen sich Kompetenzen in computerbasierter Kommunikation an – sie erstellen und leben ein Stück ihre digitale Identität.
Neben vielen Annehmlichkeiten birgt die neue Netzweltkultur auch Risiken. Im Fokus steht dabei die Frage nach dem Schutz der Persönlichkeit und der Privatsphäre. Wer viel in sozialen Netzwerken kommuniziert, wird sichtbar – und das schnell für die ganze Welt. Häufig geben Kinder und Jugendliche viele persönliche Informationen preis, da sie sich in sicherer Umgebung wähnen. Es werden Freundeslisten erstellt, zu denen scheinbar nur die Zugang haben, die man selbst als Freunde ausgewählt hat. Es werden Bilder, Videos und Texte ins Netz gestellt ohne darüber nachzudenken, welche Folgen dies haben könnte.
Unterrichtsziele
Der Schwerpunkt in diesem Unterrichtsprojekt liegt auf der Darstellung des eigenen digitalen Ichs in einem sozialen Netzwerk und darauf, wie andere Nutzer dieses Netzwerks damit umgehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen dafür sensibilisiert werden, was man bei der Auswahl der persönlichen Informationen beachten muss, um die eigene Sicherheit und seine Privatsphäre im Internet zu schützen.
Die Schülerinnen und Schüler
nennen soziale Netzwerke die sie kennen und sagen, wie sie deren Nutzen einschätzen.
diskutieren bekannte soziale Netzwerke und lernen digitale Identitäten kennen.
analysieren mithilfe eines Arbeitsblattes die Darstellung von vorgegebenen Profilen.
setzen sich kritisch mit den persönlichen Angaben in Profilen auseinander.
erkennen, welche Informationen in einem Netzwerk weitergegeben werden sollten und welche nicht.
formulieren Verhaltensregeln für die Gestaltung von digitalen Identitäten in sozialen Netzwerken.
Szenario
Das vorliegende Unterrichtsmaterial bietet einen Einstieg in die Welt der sozialen Medien, indem verschiedene Netzwerkdienste vorgestellt und analysiert werden. Die in Diskussionen erarbeiteten Ergebnisse fließen in einen Regelkatalog, den die Schülerinnen und Schüler an die Hand bekommen. Das Unterrichtsmaterial ist konzeptionell für eine Doppelstunde angelegt und neben einem konkreten Unterrichtsvorschlag bietet es vertiefendes Material, das zur Planung des Unterrichts hinzugezogen werden kann.
Umsetzung im Unterricht
Es ist empfehlenswert, sich im Vorfeld über soziale Netzwerke zu informieren, um einen Eindruck von der Vielfalt der Darstellungs- und Austauschmöglichkeiten in diesen Netzwerken zu bekommen. Nutzen Sie dazu die in Phase 1 vorgeschlagene virtuelle Tour. Ferner finden Sie weitere Informationen zum Thema digitale Identitäten und soziale Medien in unserem Hintergrundmaterial.
Phase 1: Sensibilisierung
Als Einstieg in das Thema wird der Nutzen sozialer Netzwerke und damit verbunden, die Notwendigkeit der Einrichtung digitaler Identitäten diskutiert. Den Schülerinnen und Schülern soll bewusst werden, was hinter digitalen Identitäten steckt und welche persönlichen Informationen damit weitergegeben werden. Mithilfe einer virtuellen Tour lernen die Schülerinnen und Schüler einige bekannte soziale Netzwerke kennen, erfahren, an welche Zielgruppen sie sich richten, und analysieren diese.
Phase 2: Die Darstellung von Profilen in Netzwerken
Im Mittelpunkt dieser Phase stehen die Möglichkeiten, wie man sich eine digitale Identität aufbauen kann und welche Rückschlüsse sich daraus auf die Person ziehen lassen.
Der Klasse werden Profile aus Netzwerken vorgestellt, die sich in der Art der Selbstdarstellung unterscheiden. Die Schülerinnen und Schüler analysieren diese Profile und schätzen ein, wie sie ihnen gefallen und ob sie die Art und den Umfang der gegebenen Informationen für angebracht halten.
Die Ergebnisse werden in einem Arbeitsblatt festgehalten und danach gemeinsam ausgewertet.
Der Klasse werden Profile aus Netzwerken vorgestellt, die sich in der Art der Selbstdarstellung unterscheiden. Die Schülerinnen und Schüler analysieren diese Profile und schätzen ein, wie sie ihnen gefallen und ob sie die Art und den Umfang der gegebenen Informationen für angebracht halten.
Die Ergebnisse werden in einem Arbeitsblatt festgehalten und danach gemeinsam ausgewertet.
Phase 3: Kritische Reflexion
Zum Abschluss werden in Form eines Quiz Fragen zum angemessenen Verhalten in sozialen Netzwerken gestellt. Die Antworten werden gemeinsam besprochen und daraus resultierend in einem Regelkatalog formuliert.
Ergebnis
Als Ergebnis des Unterrichtsprojekts erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand eines Quiz einen Regelkatalog zu Verhaltensweisen in sozialen Netzwerken.
Weiterführende Informationen
Live@edu
Microsoft Live@edu ist eine für Bildungseinrichtungen kostenfreie Online-Plattform. Diese bietet sowohl für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler eine breite kostenlose Suite von Onlinetools.
[ www.liveatedu.eu | 04.02.2010 | 16:20 ]
Microsoft Live@edu ist eine für Bildungseinrichtungen kostenfreie Online-Plattform. Diese bietet sowohl für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler eine breite kostenlose Suite von Onlinetools.
[ www.liveatedu.eu | 04.02.2010 | 16:20 ]
SchülerVZ - Verhaltenskodex
Damit sich Nutzerinnen und Nutzer von sozialen Netzwerken wohl fühlen, ist es wichtig, dass man sich an einige Verhaltensregeln - die auch im realen Leben gelten - hält. Diese Regeln sind bei SchülerVZ in einem Verhaltenskodex festgehalten.
[ www.schuelervz.de | 04.02.2010 | 16:51 ]
Damit sich Nutzerinnen und Nutzer von sozialen Netzwerken wohl fühlen, ist es wichtig, dass man sich an einige Verhaltensregeln - die auch im realen Leben gelten - hält. Diese Regeln sind bei SchülerVZ in einem Verhaltenskodex festgehalten.
[ www.schuelervz.de | 04.02.2010 | 16:51 ]
Social Bookmarks – was steckt dahinter?
Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.
Wie nutzt man Social Bookmarks?
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Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.
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