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0-9  A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Z  0-9802.11isiehe WPA2 (Wi-Fi Protected Access 2) AActiveXMit dieser Technologie von Microsoft können kleine Windows-Programme (so genannte ActiveX-Steuerelemente) von einer Internetseite auf den PC heruntergeladen und hier lokal gestartet werden. Auf diese Weise lassen sich Webseiten mit interaktiven Inhalten versehen und komfortabler gestalten. In manchen Fällen nutzen allerdings Online-Übeltäter diese kleinen Programme. Daher sollten Sie der Installation eines ActiveX-Steuerelements nur zustimmen, wenn Sie dem Herausgeber (er wird in einem kleinen Fenster angezeigt) vertrauen. Um die unkontrollierte Verwendung dieser kleinen Programme zu verhindern, weist Windows XP Service Pack 2 in der Informationsleiste des Internet Explorer 6.0 darauf hin, wenn die angezeigte Webseite ein ActiveX-Steuerelement auf Ihren Computer übertragen möchte. Durch Anklicken der Informationsleiste wird das ActiveX-Steuerelement dann auf Ihrem PC installiert und ausgeführt. Außerdem erscheint in der Informationsleiste des Internet Explorer 6.0 ein Hinweis, wenn eine Website ein ActiveX-Steuerelement auf eine nicht vorgesehene Weise zu verwenden versucht (in diesem Fall sperrt der Internet Explorer 6.0 standardmäßig die Verwendung dieses ActiveX-Steuerelements). Über den Eintrag Add-Ons verwalten aus dem Internet Explorer 6.0-Menü Extras erhalten Sie eine Übersicht der auf Ihrem PC installierten Programme, zu denen neben ActiveX-Controls zum Beispiel auch zusätzliche Symbolleisten zählen.Ad-BlockerWerbeblocker-Software. Siehe PopupblockerAdministratorSo heißt der Verwalter eines Computers oder eines LAN (Local Area Network). Ein Administrator kann auf dem Computer unter anderem Anwendungsprogramme installieren oder systemnahe Einstellungen vornehmen. Des Weiteren erteilt der Administrator weiteren Benutzern die Erlaubnis, den Computer zu nutzen, und richtet ihnen den Zugang ein.Aktive InhalteSie machen Webseiten ansprechender, beispielsweise mit aufklappenden Menüs, die den Komfort erhöhen. Aktive Inhalte werden durch Techniken wie ActiveX oder Skripte realisiert. In manchen Fällen können aktive Inhalte zu Sicherheitsproblemen führen. Je nach Vorgang zeigt Windows XP Service Pack 2 im Internet Explorer 6.0 in seiner Informationsleiste eine Meldung an, wenn aktive Inhalte aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Darüber hinaus können Sie in den Webbrowser-Einstellungen die Anzeige aktiver Inhalte ausschalten.Anhangsiehe AttachmentAntispyware-SoftwareProgramme, die Spyware erkennen und beseitigen können. Weitere Hinweise zu Antispyware erhalten Sie auch im Beitrag Spione im PC? in unserer Rubrik "Im Fokus"Antivirensoftwaresiehe Antivirus-ProgrammAntivirus-ProgrammEin Antivirus-Programm spürt Viren in Computern und Netzwerken auf und wird normalerweise beim Hochfahren (Booten) des Rechners gestartet. Programme, Dokumente und andere Dateien prüft das Antivirus-Programm vor dem Öffnen auf Schädlinge. Dazu stützt sich das Antivirus-Programm auf die vom jeweiligen Hersteller bereitgestellten Virensignaturen, die Sammlung von Informationen über bereits bekannte Viren. Die Virensignaturen des Antivirus-Programms müssen regelmäßig aktualisiert werden, da neu auftretende Viren sonst meist nicht richtig erkannt werden können. Weitere Hinweise zum Einsatz eines Antivirus-Programms erhalten Sie auch in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Die Abwehrkräfte Ihres PCs stärken in unserer Rubrik "Im Fokus"Asymmetrisches VerschlüsselungsverfahrenVerschlüsselungsverfahren, das mit verschiedenen Schlüsseln zur Ver- und Entschlüsselung arbeitet. Hierbei ist es möglich, den geheimen Entschlüsselungsschlüssel sicher auf einer Chipkarte zu speichern.AttachmentDateianhang in einer E-Mail (z. B. Textdokumente, Fotos, Audio- und Videodateien etc.). Attachments können Viren, Würmer, Trojaner oder andere Schadsoftware enthalten und sind daher mit besonderer Vorsicht zu behandeln: Einerseits sollte das auf dem Computer installierte Antivirus-Programm Dateianhänge von E-Mails prüfen. Andererseits sollten Sie Dateianhänge selbst dann nicht arglos öffnen, wenn die E-Mail von einem Ihnen bekannten Absender stammt; die Absenderangabe könnte gefälscht sein oder der Absender unwissentlich selbst einem Schädling zum Opfer gefallen sein, der nun E-Mails mit gefährlichen Dateianhängen verschickt.AuthentifizierungUnter Authentifizierung versteht man die Feststellung der Identität einer Person, um den Zugang zu technischen Systemen zu kontrollieren. Außerdem wird die Prüfung der Authentizität von elektronischen Dokumenten als Authentifizierung bezeichnet.AuthentisierungDer Nachweis der Identität.AuthentizitätEine Nachricht ist authentisch, wenn ihr Ursprung unzweifelhaft ist. Die üblichen E-Mail-Systeme können nicht sicherstellen, dass die Absenderangabe im Kopf der Nachricht dem tatsächlichen Absender entspricht. Durch die Verwendung von digitalen Signaturen und Zertifikaten kann dies aber garantiert werden. Die Signatur einer Nachricht ist fest gekoppelt an den Nachrichteninhalt; jede Veränderung daran würde daher bemerkt werden.Automatische UpdatesFunktion von Windows 2000 und Windows XP, die die Suche, das Herunterladen sowie die Installation neuer Patches von der Microsoft-Website Windows Update bzw. Microsoft Update automatisiert. Individuelle Einstellungen für diese Funktion sind möglich, in erster Linie wann der PC nach neuen Updates Ausschau halten und ob er sie nur herunterladen, nicht aber automatisch installieren soll. Dazu müssen Sie beispielsweise in der Systemsteuerung von Windows XP (Start -> Alle Programme) das Symbol Automatische Updates öffnen. Weitere Hinweise zu dieser Funktion finden Sie auch in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Sicherheitspflege für Ihren PC in unserer Rubrik "Im Fokus" BBackdoorEnglischer Begriff für eine Hintertür, die in ein Programm eingebaut ist und die der Anwender unbemerkt verwenden kann, um Zugang zum Computer zu erlangen oder Daten per Internet zu versenden.Backupsiehe DatensicherungBannerWerbeeinblendung auf Webseiten.BDSGBundesdatenschutzgesetzBeglaubigungsinstitutionAuch Certification Authority, CA oder Trustcenter genannt. Eine Organisation, die die Bindung eines Public Keys an einen Benutzer herstellt und in Form eines Zertifikates mit der eigenen digitalen Signatur beglaubigt. Sie kann sowohl eine spezielle Firma darstellen (z. B. VeriSign) oder eine Institution innerhalb einer Firma, die einen eigenen Server dafür installiert hat (Beispiel hierfür ist der Microsoft Certificate Server). Die Aufgabe einer Beglaubigungsinstitution ist, digitale Zertifikate auszugeben und eingehende zu überprüfen. Sie ist dabei für die Bereitstellung und Zuweisung eindeutiger Zeichenketten verantwortlich. Diese Zeichenketten stellen die "Schlüssel" dar, die in digitalen Zertifikaten zur Authentifizierung sowie zur Verschlüsselung und Entschlüsselung sensitiver oder vertraulicher Daten dienen.BenutzerNutzer einer bestimmten Software oder eines bestimmten Systems (Firmen-Netzwerk, Internet-Shop etc.). Häufig lassen sich unterschiedlichen Benutzern bzw. Kategorien von Benutzern (Administratoren, Gästen etc.) unterschiedliche Berechtigungen zuweisen. Um sich bei einem bestimmten System als Benutzer zu legitimieren, ist neben dem Namen des Benutzers in der Regel auch ein Kennwort anzugeben.BenutzerkontoWindows 2000 und XP arbeiten (ebenso wie ihre Server-Kollegen Windows 2000 Server und Windows Server 2003) mit dem Sicherheitskonzept der Benutzerkonten. Jeder Anwender, der den PC nutzen möchte, kann ein eigenes Benutzerkonto bekommen. Jedes Benutzerkonto regelt die Verwendung des Computers. Unterschiedlichen Berechtigungen sind möglich, nicht jeder Nutzer muss Programme installieren, Drucker verwalten oder systemnahe Einstellungen für den Internetzugriff vornehmen können. Gleichzeitig verhindern l diese Berechtigungen, dass herkömmliche Benutzer Veränderungen an Dateien oder Einstellungen vornehmen, die die Stabilität des Computers beeinträchtigen. Bei Windows XP sind standardmäßig nur die Benutzerkonten "Administrator" und "Gast" vordefiniert. Mit der Definition des ersten eigenen Benutzers (etwa beim Aufspielen des Betriebssystems) wird der Administrator zwar nicht mehr im Willkommens-Bildschirm von Windows XP angezeigt, ist aber nach wie vor noch vorhanden und nutzbar. Der Gast hingegen ist normalerweise deaktiviert, so dass sich dieses Benutzerkonto nicht verwenden lässt. Jedes Benutzerkonto sollte mit einem Kennwort geschützt sein, damit kein Dritter es unbefugt verwenden kann. Bei Windows XP lassen sich Benutzerkonten und Kennwörter über ein Symbol der Systemsteuerung (Start -> Alle Programme) verwalten. Weitere Hinweise zum Umgang mit Benutzerkonten erhalten Sie auch in unseren Sicherheits-ChecklistenBetriebssystemDas Betriebssystem ist die grundlegende Software für den Computer und entscheidet maßgeblich darüber, wie und mit welchem Komfort der Computer ausgestattet ist. Das Betriebssystem wird nach dem Einschalten des Computers geladen und schafft die Umgebung, in der Programme wie Textverarbeitung, Bildbearbeitung etc. laufen. Treiber ermöglichen es dem Betriebssystem, Hardwaregeräte wie zum Beispiel Drucker, Maus oder Webcam erkennen und sowohl dem Benutzer als auch Programmen zur Verfügung zu stellen. Bekannte Betriebssysteme sind zum Beispiel Microsoft Windows XP oder Linux.BewertungssystemInternet-Auktionshäuser, Preisvergleichsseiten und Shopping-Portale unterhalten häufig ein Bewertungssystem, das dazu dient, Auskunft über die Zuverlässigkeit von Verkäufern zu geben. Trotz der guten Idee, die dahinter steckt, sind solche Bewertungssysteme nicht vor Manipulationen gefeit: Mancher Online-Betrüger wickelt zum Beispiel die ersten, meist nur kleineren Bestellungen zufrieden stellend ab, um auf diese Weise viele positive Bewertungen zu erhalten und so das Vertrauen von Kunden für teurere Waren zu ergaunern. Weitere Hinweise über Bewertungssysteme erhalten Sie auch in unseren Sicherheits-ChecklistenBluetoothDiese Kurzstrecken-Funktechnologie ist für die Sprach- und Datenkommunikation gedacht. Mobile Geräte wie zum Beispiel Handys können kabellos per Bluetooth untereinander oder mit anderen Rechnern, die mit einem Bluetooth-Adapter ausgestattet sind, kommunizieren und Daten austauschen. Informationen über Geräte, die Bluetooth unterstützen, sind unter anderem auf der offiziellen Bluetooth-Info-Website zu finden.Bot-NetzeHierbei werden Computer zunächst mit einem entsprechend präparierten Trojaner infiziert, der sich beispielsweise als E-Mail-Anhang verbreitet. Bei Bedarf kann der Angreifer diese Computer dann wie Roboter (daher der Name) per Internet aktivieren und als "Zombie-PCs" zu einem Bot-Netz zusammenschalten, um beispielsweise die Website eines Unternehmens zu attackieren. Bot-Netze lassen sich vom Angreifer gezielt fernsteuern, während die Benutzer der Zombie-PCs völlig ahnungslos sind, dass Ihr Computer für kriminelle Machenschaften missbraucht wird. Bot-Netze können nicht nur als Viren- und Wurm-Schleuder oder zur Verbreitung von E-Mails mit anstößigen Inhalten dienen, sondern werden Insidern zufolge immer wieder auch zur Erpressung von Unternehmen vermietet. Weitere Hinweise zu Bot-Netzen finden Sie auch im Beitrag Mehr als Viren, Trojaner und Würmer in unserer Rubrik "Im Fokus"BreitbandEin Netzsystem, das wesentlich höhere Übertragungsleistungen bietet als derzeitige Telefonleitungen. Ein Breitband-Internetzugang beschleunigt das Surfen, Online-Spielen und Herunterladen digitaler Inhalte (z.B. Musik, Filme) um ein Vielfaches.Bridge CAEine Bridge CA erlaubt den organisationsübergreifenden Austausch von Informationen zu vertrauenswürdigen Signatur- und Verschlüsselungszertifikaten auch über verschiedene Root-CAs hinweg.BrowserKurzform für Webbrowser.Browser-Hijackersiehe HijackerBSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)Das BSI ist eine zivile Behörde, die dem deutschen Bundesministerium des Innern (BMI) unterstellt ist. Das BSI ist eine unabhängige und neutrale Stelle für Fragen zur IT-Sicherheit in der Informationsgesellschaft.BugEnglische Bezeichnung (die deutsche Übersetzung lautet "Käfer") für einen Fehler in einem Programm. CCAsiehe BeglaubigungsinstitutionCache (Zwischenspeicher)Der Cache speichert Daten in einem internen Puffer, um künftig schneller darauf zugreifen zu können. Viele Webbrowser arbeiten mit einem Cache. Dort können zum Beispiel Bilder einer Webseite abgelegt werden, so dass sie beim erneuten Besuch der Webseite nicht noch einmal per Internet geladen werden müssen, sondern direkt von der Festplatte des Computers abrufbar sind und somit schneller zur Verfügung stehen.CCCommon Criteria. Internationaler Standard zur Prüfung und Bewertung der Sicherheit von Informationstechnik. Die Common Criteria wurden als ISO-Standard 15408 veröffentlicht. Sie sind eine Weiterentwicklung der ITSEC.CD-REine professionell hergestellte silberfarbige CD-ROM (Read Only Memory CD).CD-RWCompact Disc Recordable: eine goldfarbene CD, die einmalig bespielt werden kann.Certificate of AuthenticityDas Echtheitszertifikat (COA) liegt jedem Microsoft-Originalprodukt bei. Je nach Vertriebskanal (Einzelhandel, OEM oder System Builder) enthält das COA unterschiedliche Sicherheitsmerkmale. Diese können u. a. sein: ein Hologrammstreifen, ein farbreflektierender Streifen oder ein thermoempfindlicher Streifen.Certification Authoritysiehe BeglaubigungsinstitutionChatSo wird eine Unterhaltung bzw. Plauderei genannt, die per Internet geführt wird. "Gespräche" mit anderen Nutzern lassen sich beispielsweise dadurch führen, dass die über die Tastatur eingetippten Nachrichten auf den Bildschirmen der anderen Benutzer erscheinen, die ebenfalls an diesem Chat teilnehmen. Hinweise für mehr Chat-Sicherheit erhalten Sie auch in unseren Sicherheits-ChecklistenChatroomVirtueller Raum, in dem ein Chat stattfindet.Chipcardsiehe SmartcardClientSo wird ein PC oder eine dort laufende Software bezeichnet, die in Verbindung mit einem Server die von diesem angebotenen Dienste in Anspruch nimmt abruft. Webbrowser und E-Mail-Programm sind zwei von vielen weiteren Beispielen für Clients: Während der Webbrowser Informationen von einem Webserver anfordert und sie darstellt, ruft das E-Mail-Programm elektronische Nachrichten von einem Mailserver ab bzw. überstellt sie ihm zum Versand.Client-ZertifikatAuch Personen-Zertifikate genannt. Zertifikate, die auf Anwenderseite auf einer Chipkarte, im Browser bzw. auf der Festplatte abgelegt sind. Sie dienen dazu, dass der Anwender sich bei Zugriff auf einen Web-Server ausweisen kann. Zusätzlich können mit Hilfe dieser Zertifikate E-Mails verschlüsselt und signiert werden.CompilationCD Zusammenstellung mehrerer – meist von verschiedenen Herstellern entwickelten – Softwareprogramme oder verschiedener Musikstücke. Vorsicht! Oft handelt es sich um Raubkopien.Content-FilterEin Content-Filter erkennt bestimmte Inhalte und filtert sie nach bestimmten Kriterien. Content-Filter werden beispielsweise bei der E-Mail-Kommunikation zur Blockade von Spam oder im Webbrowser eingesetzt, um die Anzeige anstößiger Inhalte zu unterdrücken. Weitere Hinweise zum Einsatz eines Content-Filters erhalten Sie auch in unseren Sicherheits-ChecklistenCookiesSo werden kleine Dateien bezeichnet, die der Identifikation des Benutzers auf einzelnen Webseiten dienen und normalerweise keinen Schaden anrichten. Werden Cookies sinnvoll eingesetzt, werden Sie beispielsweise beim nächsten Besuch der betreffenden Webseite persönlich begrüßt und müssen Angaben (Name, Adress- und Versanddaten etc.) nicht noch einmal eingeben. Cookies können aber auch – ähnlich wie Spyware – Informationen über ihr Surfverhalten speichern und weiterleiten. Aus diesem Grund verfügt Windows XP Service Pack 2 im Internet Explorer 6.0 über die Möglichkeit, Einstellungen zur Verwendung von Cookies vorzunehmen (Menü Extras -> Eintrag Internetoptionen -> Register Datenschutz).CopyrightGeistiges Eigentum wird meist in zwei Sparten aufgeteilt: Industrial property (Patente, Marken, Industriedesign, Herkunftsbezeichnungen) und Copyright (künstlerische Werke, Literatur, Musik, Architektur, Software).CrackerEin Cracker ist – im Vergleich zum Hacker – die allgemein weniger bekannte, aber treffendere Bezeichnung für jemanden, der mittels umfangreicher technischer Sachkenntnis und in krimineller bzw. bösartiger Absicht in fremde IT-Systeme eindringt, sie für seine Zwecke manipuliert oder komplett lahm legt.CracksCracks sind Programme, die den Kopierschutz einer Software knacken. Vorsicht! Keine Cracks kaufen oder Programme, die damit illegal verändert wurden.Cross-ZertifikatAls Cross-Zertifikat bezeichnet man ein Zertifikat, das zur Zertifizierung einer Instanz einer anderen Zertifizierungshierarchie verwendet wird.Cross-ZertifizierungEine solche liegt vor, wenn sich zwei CAs gegenseitig anerkennen und dies durch gegenseitiges Ausstellen eines Zertifikates bestätigen. DDatensicherungEine Datensicherung ermöglicht es, gelöschte Daten bei Bedarf schnell wieder herzustellen. Wenn beispielsweise die Festplatte Ihres Computers mit einem Defekt ausfällt, ein Schädling wichtige Dokumente auf Ihrer Festplatte manipuliert hat oder der PC gestohlen wird, können Sie Ihrer Daten wieder herstellen und Verluste vermeiden. Selbstverständlich lassen sich nur solche Daten wieder herstellen, die sie zuvor auch gesichert haben. Deshalb sollte die Datensicherung regelmäßig erfolgen. Weitere Hinweise zur Datensicherung bei Windows XP erhalten Sie auch in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Datensicherung - dem Totalverlust wichtiger Daten vorbeugen in unserer Rubrik "Im Fokus"Datenverschlüsselungsiehe VerschlüsselungDeutschland sicher im NetzZur Förderung der Sicherheit privater und gewerblicher Computeranwender haben dreizehn Partner aus Unternehmen, Verbänden und Politik die Initiative Deutschland sicher im Netz ins Leben gerufen. Ziel ist es, Anwender vor Sicherheitsproblemen und Kriminalität im Internet zu schützen, zu einem bewussten Umgang mit Informationstechnologie zu motivieren und das Vertrauen in neue Technologien zu stärken.DFÜ (Datenfernübertragung)Bezeichnung für die Übermittlung von Daten beispielsweise per Modem oder ISDN.DFÜ-EinstellungEinstellungen für die Datenfernübertragung. Hierzu gehört zum Beispiel die Rufnummer der Gegenstelle für die betreffende DFÜ-Verbindung.DFÜ-VerbindungSo bezeichnen Windows 2000 und Windows XP Netzwerkverbindungen, bei denen Informationen per Modem oder ISDN übertragen werden (im Gegensatz zu einer LAN-Verbindung, bei der die Übertragung von Informationen über einen Netzwerkadapter erfolgt). Mit einer DFÜ-Verbindung lassen sich zum Beispiel Verbindungen des Computers zu entfernten Systemen oder zum Einwahlknoten eines Internet-Service-Providers herstellen.DialerDialer sind kleine Programme, die sich meist unbemerkt per E-Mail oder beim Besuch bestimmter Webseiten auf Ihren Rechner schleichen. Sie verändern Ihre DFÜ-Verbindung für den Internetzugang so, dass künftig ohne Ihr Wissen Internetverbindungen per Modem oder ISDN zu fremden Providern über teure 0900er-Nummern aufgebaut werden. Durch einen Dialerschutz können Sie dem vorbeugen. Anwender, die den Internetzugang per DSL erledigen, unterliegen keiner Dialergefahr (es sei denn, der Computer ist, etwa zum Faxversand, mit Modem oder ISDN-Adapter ausgestattet). Weitere Hinweise für den besseren Schutz vor Dialern finden Sie auch in unseren Sicherheits-ChecklistenDialerschutzEin solcher Mechanismus soll Sie gezielter davor schützen, einem Dialer zum Opfer zu fallen. Ein Dialerschutz lässt sich über entsprechende Software ("0190/0900-Softwarewarner") oder in Form eines kleinen Geräts ("Dialerblocker") realisieren, das zwischen Modem oder ISDN-Karte und Telefondose angeschlossen wird. Alternativ können Sie die 0900er-Rufnummerngasse in Ihrer Telefonanlage (falls Sie über eine solche verfügen) oder bei Ihrer Telefongesellschaft sperren lassen. Weitere Hinweise, wie Sie sich besser vor Dialern schützen können, erhalten Sie auch in unseren Sicherheits-Checklisten sowie in den Beiträgen Bei Anruf Cash (Teil 1): Die Methoden der Dialer-Mafia und Bei Anruf Cash (Teil 2): Die Methoden der Dialer-Mafia in unserer Rubrik "Im Fokus"Digital Rights ManagementElektronisches Vertriebssystem, das eine sichere Handhabung digitaler Inhalte ermöglichen soll. Nutzungsrechte für urheberrechtlich geschützte Inhalte (z. B. Musik, Filme, Software) werden vergeben und die unerlaubte Vervielfältigung verhindert. DRM ist die Voraussetzung für den digitalen Vertrieb von Medieninhalten, da dadurch individuelle Vergütungsmodelle, zum Beispiel Pay-per-View-Angebote, Online-Abonnements oder kostenpflichtige Downloads, erst möglich werden. Typische Einsatzgebiete sind bereits Musik-Portale.Digitale SignaturDieser elektronische Schlüssel ermöglicht die eindeutige Feststellung der Identität eines Nutzers im Internet. Mit einer digitalen Signatur erreichen Daten sicher und unverfälscht den Empfänger, da sofort erkennbar ist, wenn der Inhalt verändert wurde.Digitales ZertifikatEin digitales Zertifikat entspricht einer Identitätsbescheinigung, die von einer autorisierten Stelle (international anerkannter Herausgeber oder privates Unternehmen) ausgestellt wird. Ein digitales Zertifikat ist vergleichbar mit einem digitalen Ausweis. Ein digitales Zertifikat enthält Angaben beispielsweise über Inhaber, Zweck und Gültigkeitsdauer, einen oder mehrere öffentliche Schlüssel (siehe Öffentlicher Schlüssel) sowie eine Webadresse, die eine Prüfung des aktuellen Gültigkeitsstands erlaubt.dmmvDer Deutsche Multimedia Verband vertritt die Interessen der Internet-, Multimedia- und Softwarebranche.DMZ (Demilitarisierte Zone)Ist bei der Firewall eines Routers ein Computer als DMZ eingetragen, werden aus dem Internet eintreffende Datenpakete ungeprüft an den betreffenden Computer weitergeleitet, ohne dass die Router-Firewall interveniert. Weitere Hinweise zur DMZ erhalten Sie auch im Beitrag Worauf Sie beim Router-Kauf achten sollten in unserer Rubrik "Im Fokus"DoS (Denial of Service)Diese Verweigerung eines Dienstes kann ein Bug oder die bewusste Provokation eines Online-Übeltäters verursachen. Mögliche Folge ist ein instabiles System.DownloadHerunterladen von Daten, beispielsweise von einem Webserver im Internet.DSLDiese digitale Zugangstechnologie ermöglicht die Übertragung von Daten mit hoher Geschwindigkeit. DSL benutzt herkömmliche Telefonnetze, die mit zweiadrigem Kupferkabel arbeiten, und verwendet dort die hohen Frequenzbereiche zur Übertragung von Informationen. Diese Frequenzbereiche liegen oberhalb denen des analogen Telefonnetzes sowie des digitalen ISDN-Netzes und werden vom so genannten "DSL-Splitter" eigens herausgefiltert. Aus diesem Grund können DSL-Übertragungen vom bzw. ins Internet parallel zu einem Telefongespräch stattfinden. Da eine DSL-Leitung immer verbunden ist, ist (anders als beim Internetzugang per Modem oder ISDN) kein Wählvorgang mehr nötig, was den Verbindungsaufbau sehr beschleunigt.DSL-Routersiehe Router EE-BillingDas Umsatzsteuergesetz (§ 14 UstG) verlangt die Unterzeichnung einer elektronischen Rechnung mit qualifizierter elektronischer Signatur. Dies gewährleistet die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit der Rechnungen. Nur dann ist man zum Vorsteuerabzug berechtigt. Der Versand elektronischer Rechnungen führt zu hohen Einsparungen durch den Wegfall von Rechnungsausdruck, -konfektionierung und -versand (inkl. Porto).E-MailKurzform für elektronische Post. Um E-Mail zu nutzen, muss eine E-Mail-Adresse existieren, die mit einem bestimmten E-Mail-Postfach assoziiert ist. E-Mails lassen sich mit einem E-Mail-Programm bearbeiten und über einen Mailserver empfangen und versenden. Weitere Hinweise zur sichereren E-Mail-Nutzung und zur Minimierung störender Werbemails erhalten Sie in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Spam und Antispam, oder: E-Mail-Werbemüll und wie Sie davon verschont bleiben in unserer Rubrik "Im Fokus"E-Mail-AdresseAdresse, unter der ein Benutzer E-Mails erhalten kann. E-Mail-Adressen werden von Providern wie MSN Deutschland (kostenloser E-Mail-Dienst Hotmail ) oder Firmen für ihre Mitarbeiter herausgegeben. Zum besseren Schutz vor Spam empfiehlt es sich, neben der eigentlichen E-Mail-Adresse eine weitere zu verwenden, auf deren Nutzung Sie ohne große Folgen leicht verzichten können, falls diese etwa von einem Spamversender kompromittiert wird. Weitere Hinweise für mehr Online-Sicherheit in Verbindung mit E-Mail-Adressen finden Sie in unseren Sicherheits-ChecklistenE-Mail-PostfachDer "Briefkasten", in dem sich E-Mails einfinden. Je nach E-Mail-Programm können Nachrichten für mehrere E-Mail-Adressen in einem Postfach eingehen. Das vereinfacht die Verwaltung von mehreren E-Mail-Adressen.E-Mail-ProgrammProgramm, um eingehende E-Mails abzurufen und zu lesen sowie ausgehende E-Mails zu schreiben und zu versenden. Mit dem E-Mail-Programm werden im jeweiligen E-Mail-Postfach elektronische Nachrichten ebenso bearbeitet wie angehängte Attachments. Für die Übermittlung eingehender sowie die Weiterleitung ausgehender E-Mails hingegen ist der Mailserver verantwortlich. Bekannte E-Mail-Programme sind das zu Windows XP gehörende "Outlook Express" sowie das im Microsoft Office-Paket enthaltene "Outlook", das auch Unternehmen häufig einsetzen. Viele Antivirus-Programme enthalten einen integrierten Spamschutz, der sich eingehender E-Mails annimmt und diese entweder als Spam markiert oder gleich verwirft.E-Mail-Serversiehe MailserverEFS (Encrypting File System)Unter anderem in Windows 2000 Professional und Windows XP Professional (nicht aber Windows XP Home Edition) enthaltene Funktion zur Dateiverschlüsselung, die das Public-Key-Verfahren nutzt. Mit EFS lassen sich sehr einfach einzelne Dateien und komplette Ordner verschlüsseln. Dies findet transparent im Hintergrund statt, ohne ein externes Programm starten zu müssen. Die Festlegung, welche Dateien oder Ordner verschlüsselt werden, kann mit wenigen Mausklicks im Windows-Explorer erfolgen. Weitere Hinweise zu EFS finden Sie auch im Beitrag Mit dem Notebook sicherer unterwegs in unserer Rubrik "Im Fokus"Einfache elektronische SignaturDiese einfache Form ist im SigG nicht reguliert.Elektronische SignaturAuch digitale Signatur genannt. Dient als "Unterschrift" in elektronischer Form unter ein Dokument. Identfiziert sowohl den Absender (Authentizität) als auch das unterzeichnete Dokument (Integrität). Weil digitale Signaturen vom jeweiligen Inhalt des Dokumentes abhängen, können sie nicht unbemerkt zwischen verschiedenen Dokumenten ausgetauscht werden. Analog dazu kann der Inhalt eines unterzeichneten Dokumentes nicht unbemerkt verändert werden.Entertainment-on-DemandDer Nutzer kann heute entscheiden, wann er wie unterhalten werden möchte. Via Internet kann er z. B. fernsehen, Radio oder Musik hören, via Fernseher z. B. Filme oder Musik bestellen. Das TV wird in Zukunft mehr und mehr zum virtuellen, digitalen Unterhaltungsmedium.EntschlüsselungVerfahren, das Daten wieder lesbar macht, die zuvor einer Verschlüsselung unterzogen worden sind.EthernetWeit verbreitetes Netzwerksystem, über das sich Computer und andere Geräte mit entsprechendem Netzwerkanschluss per Kabel miteinander verbinden lassen. Ethernet gibt es in verschiedenen Ausprägungen und Geschwindigkeiten. Viele der heutigen PCs sind bereits standardmäßig mit einem Netzwerkadapter für Ethernet ausgestattet. Die kabellose Alternative dazu ist ein WLAN (Wireless LAN).EULADer Lizenzvertrag End User License Agreement liegt jedem Microsoft-Produkt entweder in Papierform oder online auf der CD bei und regelt die Nutzungsrechte.ExploitDieser Begriff (vom englischen Verb "to exploit" für "ausnutzen" abgeleitet) bezeichnet die Ausnutzung einer Sicherheitslücke durch Schadsoftware.Exzessive LizenznutzungEine Form der Copyright-Verletzung: Unerlaubte Mehrfachinstallation von Software mit nicht entsprechender Anzahl von Lizenzen hierfür. FFilesharingsystemEin Filesharingsystem ist ein „Umschlagplatz“ für Daten. Hier „tauschen“ Nutzer ihre Daten aus, in dem sie sie voneinander herunterladen. Der Begriff „Musiktauschbörse“ ist eigentlich falsch, weil es sich um ein Kopier-Netzwerk handelt. „Tauschen“ bedeutet „Austauschen“, d. h. man gibt eine Sache her, um eine andere dafür zu bekommen. Hier aber werden z. B. Musikaufnahmen zur Vervielfältigung angeboten. Der jeweilige Anbieter behält dabei seine Aufnahme.FiltersoftwareHierbei handelt es sich um ein Programm, das die Anzeige anstößiger Inhalte von Webseiten (Content-Filter) unterdrückt oder bei eingehenden E-Mails Spam aussortieren kann (Spam-Filter). Weitere Hinweise zum Einsatz von Filtersoftware erhalten Sie auch in unseren Sicherheits-ChecklistenFirewallEine Firewall ("Brandschutzmauer") verhindert die unkontrollierte Kommunikation mit Ihrem PC und arbeitet quasi als Türsteher für die so genannten Ports (spezielle Türen, über die Computer in Intranet und Internet den Informationsaustausch untereinander abwickeln). Handelt es sich um Daten, die Sie ausdrücklich angefordert haben, öffnet die Firewall die zugehörige Kommunikations-Türe, so dass Ihr PC mit der Gegenstelle im Internet Informationen austauschen kann. Andere Ports verschließt die Firewall, so dass der PC auf ungebetene Anfragen nicht mehr antwortet. Eine Firewall kann in einem DSL-Router enthalten sein, der den Internetzugang für ein lokales Netzwerk bereitstellt, oder per Software als Personal-Firewall auf jedem Computer aktiviert werden (eine Kombination beider Varianten ist ebenfalls möglich). In Windows XP Service Pack 2 ist eine Personal-Firewall in Form der Windows Firewall enthalten. Weitere Hinweise zum Einsatz einer Firewall erhalten Sie auch in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Türen zu: Per Firewall den PC besser schützen in unserer Rubrik "Im Fokus"Firewall-SoftwareSiehe Firewall, Personal-Firewall.Fortgeschrittene elektronische SignaturSie ist eindeutig einer bestimmten, identifizierbaren Person zugeordnet und wurde von einer vertrauenswürdigen Instanz ausgegeben. Diese Form der Signatur ist für viele Anwendungen ausreichend.ForumDiskussionsbereich, den viele Webseiten im Internet unterhalten. Foren beschäftigen sich mit bestimmten Themen und sind eine Alternative zu weltweiten Newsgroups.FreewareUrheberrechtlich geschützte Software, die für private Zwecke kostenlos kopiert, weitergegeben und benutzt werden darf.FTP (File Transfer Protocol)Dieses Netzwerkprotokoll dient zur Übertragung von Dateien und ermöglicht dabei sowohl das Herunterladen (Download) als auch ein Heraufladen (Upload). FTPs werden auf einem FTP-Server vorgehalten und werden mit einem FTP-Client abgerufen. Mit Einschränkungen kann auch ein Webbrowser als FTP-Client agieren (in diesem Fall erscheint ein einleitendes ftp in der Adressleiste des Webbrowsers). Weitergehende Funktionen setzen jedoch den Einsatz eines speziellen FTP-Client-Programms voraus.FunknetzwerkAlternative Bezeichnung für ein WLAN (Wireless LAN). GGeekssiehe HackerGefälschte SoftwareEine Art der illegalen Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Software. Hierbei kann es sich um Komplettfälschungen handeln, bei denen Handbücher, Datenträger, Verpackung, Lizenzverträge und sogar Echtheitszertifikate gefälscht werden, aber auch um die Fälschung von Teilen des Originalpakets.Geheimer SchlüsselBei symmetrischen Verschlüsselungsverfahren wird der verwendete Schlüssel auch als geheimer Schlüssel bezeichnet. Bei asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren wird der geheime Schlüssel im Gegensatz zum öffentlichen Schlüssel vom Inhaber geheim gehalten.Geistiges EigentumMit „geistigem Eigentum” werden gesetzliche Rechte bezeichnet, die aus geistiger Tätigkeit resultieren. Diese Gesetze schützen alle Arten kreativer Tätigkeiten, indem den Schöpfern (z.B. Autoren, Programmierern) für eine bestimmte Zeit Rechte für die Kontrolle der Nutzung ihrer Produkte zugesichert werden. Diese Rechte beziehen sich nicht auf das physische Objekt, in dem die kreative Leistung zum Ausdruck kommt (z. B. ein Buch, eine CD), sondern auf die geistige Schöpfung als solche.GeräteabgabenUrheberabgaben auf Geräte und Trägermedien, mit denen geschützte Werke vervielfältigt werden können. Sie sind seit 1965 im Urheberrechtsgesetz (UrhG) als Ausgleich für erlaubte private Kopien von Musik festgeschrieben. Die gezahlten Pauschalen (z. B. für Fotokopierer, Faxgeräte, Kassetten- und Videorecorder, Leerkassetten) fließen an Verwertungsgesellschaften (z. B. GEMA), die sie an die Urheber verteilen. Hardware- und Softwareindustrie fordern statt Geräteabgaben neue digitale Vertriebs- und Vergütungsmodelle (Digital Rights Management), die eine präzisere und gerechtere Form der individuellen Rechtewahrnehmung ermöglichen.GRE (Generic Routing Encapsulation)Von PPTP verwendetes Protokoll mit der TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol)-Protokollnummer 47. Um PPTP-Verbindungen von einem VPN-Client zum VPN-Server zu nicht zu blockieren, muss bei der Firewall eine entsprechende Regel definiert werden, die GRE passieren lässt.GVUDie Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. arbeitet im Auftrag der Film- und Entertainment-Software-Branche. Sie trägt dazu bei, die Verbreitung von Raubkopien (z. B. Filme, Computerspiele) nachhaltig zu reduzieren und das Urheberrecht zu schützen. HHackerAllgemein versteht man unter einem Hacker einen technisch versierten Computerspezialisten, der mit seinem Fachwissen dazu in der Lage ist, IT-Sicherheitsschranken zu durchdringen und so in Systeme einzudringen. Hacker, die eindeutig schädliche Ziele verfolgen, werden auch "Cracker" genannt, während weniger erfahrene, meist jüngere Gelegenheitsangreifer, oft auch als Script-Kiddies bezeichnet werden. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Hacker eher negativ besetzt. Zur besseren Differenzierung nennen sich Hacker daher häufig auch "Nerds" oder "Geeks". Weiteres zum Hacker erfahren Sie auch in unseren Sicherheits-Checklisten sowie in unserem Täter-Video.Hard Disk LoadingVorinstallation von Software auf die Festplatte. Auch die Bezeichnung für eine illegale Verkaufspraxis: Dem Kunden wird beim Hardware-Kauf angeboten, benötigte Software auf den PC zu installieren, ohne dass eine Lizenz vorhanden ist.Hash-FunktionAuch Hash-Algorithmus. Funktion zur Berechnung einer kryptographischen Prüfsumme fester Länge - diese wird Hash-Wert genannt. Es soll möglichst unwahrscheinlich sein, aus dem Hash-Wert die Eingabe berechnen oder mehrere mögliche Eingaben zu dem gleichen Hash-Wert finden zu können.Hash-WertSynonym für Komprimat. Der Hash-Wert eines Wertes ist das Ergebnis der Anwendung einer Hash-Funktion auf diesen Wert.HBCI (Home Banking Computer Interface)Dieses Verfahren wird dazu genutzt, Finanztransaktionen etwa beim Online-Banking abzusichern. Nachfolger von HBCI sind die vom deutschen zentralen Kreditausschuss geschaffene FinTS (Financial Transaction Services).HijackerUnerwünschte Software, die eigenmächtig Einstellungen im Webbrowser (Startseite, Favoriten etc.) verändert. Das englische Wort Hijacker bedeutet im Deutschen "Entführer". Charakteristisch für diese Software ist, dass sie Surfer beim Aufruf des Webbrowsers auf eine fremde Startseite entführt. Hinweise zur Abwehr von Hijackern erhalten Sie auch im Beitrag Spione im PC? in unserer Rubrik "Im Fokus"HoaxUnter Hoax versteht man einen per E-Mail verbreiteten Kettenbrief, der meist Falschmeldungen verbreitet. So wird vor einem neuen Virus gewarnt oder zu Spenden für Notfälle aufgerufen, die gar nicht existieren. Hoaxes sollten sofort gelöscht und nicht weitergeleitet werden.HoneypotFalle, in die entweder Angreifer (zum Beispiel zur Abwehr von Attacken auf das Firmennetzwerk) oder unbedarfte Anwender (etwa beim Surfen per öffentlichem Hotspot) gezielt gelockt werden.HostEin Server in einem Netzwerk, in das mehrere Computer eingebunden sind, wird auch als Host (englisch für "Gastgeber") bezeichnet. Mitunter werden Großrechner ebenfalls Hosts genannt.HostsDies ist entweder die Mehrzahl von Host oder der Name einer Datei, in der symbolische oder echte Namen sowie jeweils eine korrespondierende IP-Adresse des Zielsystems verzeichnet sind. Unter anderem ist hier verzeichnet, dass der symbolische Name "localhost" auf die spezielle IP-Adresse "127.0.0.1" verweist, die immer dem eigenen Computer entspricht. Bei Windows XP ist die Hosts-Datei (diese trägt keine Namenserweiterung) im Ordner system32\drivers\etc enthalten, der sich auf der Festplatte unterhalb des Ordners mit den Windows-eigenen Systemdateien (etwa C:\Windows) befindet.HotspotÖffentlicher, per Funknetzwerk zur Verfügung gestellter Zugangspunkt zum Internet. Sicherheitshinweise finden Sie im Beitrag Sicherer surfen per Hotspot in unserer Rubrik „Im Fokus“HTTP (HyperText Transfer Protocol)Hierbei handelt es sich um das Protokoll für die Datenübertragung im Web. Hauptsächlich wird HTTP für den Abruf von Webseiten verwendet, was im Webbrowser auch an dem einleitenden http in der Adressleiste erkennbar ist.HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure)Das HTTPS-Protokoll ermöglicht eine Verschlüsselung zur sicheren Datenübertragung zwischen einem Webserver im Intranet oder Internet sowie dem Webbrowser Ihres Computers, um das Mitlesen der übertragenen Informationen durch Dritte zu verhindern. Erkennbar ist die sichere Übertragung durch das einleitende https in der Adressleiste beim Webbrowser sowie über ein zusätzliches Symbol (meist ein stilisiertes Schloss). HTTPS, das SSL (Secure Sockets Layer) bzw. TLS (Transport Layer Security) zur Verschlüsselung verwendet, wird vor allem beim Online-Banking, bei Online-Auktionen und beim Online-Shopping im Internet verwendet.Hybrides VerschlüsselungsverfahrenIn hybriden Verschlüsselungsverfahren werden symmetrische und asymmetrische Verfahren kombiniert. Das Dokument wird mit einem schnellen symmetrischen Verschlüsselungsverfahren codiert und der zugehörige Schlüssel wird mit einem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren codiert. IIMAP4 (Internet Message Access Protocol Version 4)Dieses Protokoll ermöglicht den Zugriff auf einen zentralen Mailserver, der E-Mails anders als bei POP3 (Post Office Protocol Version 3) nicht zum Abruf bereithält, sondern direkt in eigenen E-Mail-Postfächern. Per IMAP4 können E-Mails sowie das E-Mail-Postfach direkt auf dem Mailserver gelesen und bearbeitet werden, was den bequemen Zugriff auf das E-Mail-Postfach von unterschiedlichen Computern aus ermöglicht. (Im Gegensatz zu IMAP4 werden bei POP3 eingehende E-Mails nach dem Abruf normalerweise gelöscht, so dass sie sich nicht mehr von einem anderen Computer aus abrufen lassen.)InformationsleisteSie wird bei Windows XP Service Pack 2 im Internet Explorer 6.0 automatisch angezeigt, wenn beispielsweise ein ActiveX-Steuerelement auf den Computer heruntergeladen werden soll oder der Popupblocker die Anzeige eines sich normalerweise automatisch öffnenden Popupfensters verhindert hat.InhaltsratgeberDer in Windows XP enthaltene Internet Explorer-Webbrowser von Microsoft verfügt über einen Inhaltsratgeber. Bei dieser Funktion handelt es sich um einen Content-Filter, mit dessen Hilfe Sie die Anzeige unerwünschter Inhalte von Webseiten verringern können. Weitere Hinweise zum Inhaltsratgeber erhalten Sie auch in unseren Sicherheits-ChecklistenInstant-MessagingSoftware, die ähnlich wie beim Chat eine Sofortkommunikation zwischen zwei oder mehr Internetteilnehmern ermöglicht. Ein beliebtes Instant-Messaging-Programm ist der in Windows XP enthaltene "Windows Messenger". Aus Sicherheitsaspekten ist beim Instant-Messaging Vorsicht geboten, weil auf diesem Wege Viren, Würmer und Trojaner auf den Computer gelangen können. Weitere Hinweise zur sichereren Nutzung von Instant-Messaging erhalten Sie auch in unseren Sicherheits-ChecklistenIntegritätEine Nachricht ist dann integer, wenn ihr Inhalt beweisbar unverändert ist. Die gebräuchlichen Datennetze können nicht gewährleisten, dass der Inhalt einer Nachricht unverändert zum Empfänger gelangt. Mit Hilfe von digitalen Signaturen ist dies möglich. Die Signatur einer Nachricht ist fest gekoppelt an den Nachrichteninhalt, so dass eine Veränderung erkannt werden kann.IP (Internet Protocol)Netzwerkprotokoll für den Austausch von Nachrichten zwischen Computern, die über ein Intranet oder per Internet miteinander verbunden sind. IP spielt eine wichtige Rolle für TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol).IP-AdresseIn Intranets sowie im Internet müssen alle Geräte mit einer eindeutigen IP-Adresse versehen sein. Auf diese Weise lässt sich das betreffende Gerät unter seiner IP-Adresse eindeutig ansprechen. Eine IP-Adresse im Netzwerk darf also nicht mehrfach vergeben werden. Mit Hilfe von NAT (Network Address Translation) kann eine automatische Umsetzung privater, im eigenen lokalen Netzwerk (siehe lokales Netzwerk) verwendeter IP-Adresse, und öffentlicher IP-Adressen stattfinden. Eine IP-Adresse setzt sich aus vier Zahlen zwischen 0 und 255 zusammen, die durch einen Punkt voneinander getrennt sind (Beispiel: "192.168.0.1"). Bestimmte IP-Adressen sind zudem für spezielle Aufgaben reserviert ("127.0.0.1" etwa bezeichnet immer den eigenen Computer).IP-Spoofingsiehe SpoofingISIS-MTTIndustrial Signature Interoperability Specification MailTrusT. Von TeleTrusT e. V. und T7 e. V. entwickelte Spezifikation, in der Formate für Zertifikate, Verzeichnisdienste, Authentisierungs- und Signaturanwendungen festgelegt werden. Hierdurch wird die anbieterunabhängige Interoperabilität ermöglicht.ITSECInformation Technology Security Evaluation Criteria. Europäischer Standard zur Prüfung von Informationstechnologie. JJavaJava ist eine betriebssystemunabhängige Programmiersprache, entwickelt von Sun MicrosystemsJava-AppletsKleine, in Java geschriebene Programme, die auf dem Computer des Anwenders ausgeführt werden.JavaScriptSprache für Skripte. JavaScript läuft nicht (wie Java) in einer abgesicherten Umgebung, was ein Sicherheitsrisiko sein kann.Junk-MailAndere Bezeichnung für Spam. Weitere Hinweise zum besseren Schutz gegen Junk-Mails finden Sie auch in unseren Sicherheits-Checklisten KKennwortEine aus Buchstaben, Sonderzeichen und Ziffern bestehende Zeichenfolge, durch die z. B. eine Chipkkarte vor unerlaubtem Zugriff geschützt wird.KettenbriefBrief oder E-Mail eines meist unbekannten Absenders, der um Weiterleitung bittet, was zu einer Flut von E Mails führen kann.Keysiehe SchlüsselKeyloggerUnerwünschte Software, die Ihre Tastatureingaben am Computer ohne Ihr Wissen protokolliert und ggf. an Dritte im Internet sendet. Hinweise zur Abwehr von Keyloggern erhalten Sie auch im Beitrag Spione im PC? in unserer Rubrik "Im Fokus"KlartextAls Klartext bezeichnet man die ursprüngliche Form eines Dokumentes. Ein Dokument liegt vor der Verschlüsselung und nach der Entschlüsselung im Klartext vor.KomprimatSynonym für Hash-Wert. Das Komprimat eines Wertes ist das Ergebnis der Anwendung einer Hash-Funktion auf diesen Wert.KompromittierungEin geheimer Schlüssel ist kompromittiert, wenn er jemand anderem als seinem Eigentümer bekannt ist. Um eventuellen Missbrauch zu verhindern, muss das Zertifkat widerrufen werden.KonvertierungAuch Datenkonvertierung: Umwandlung von Dateiformaten zur Nutzung auf unterschiedlichen Hardware- oder Software-Plattformen.KorbAls Erster bzw. Zweiter Korb bezeichnet man Änderungen im Urheberrechtsgesetz, die 2003 und 2008 zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft beschlossen wurden. LLAN (Local Area Network)siehe Lokales NetzwerkLAN-VerbindungBezeichnung von Windows 2000 und Windows XP für Netzwerkverbindungen, die über einen Netzwerkadapter abgewickelt werden (im Gegensatz zu einer DFÜ-Verbindung, die typischerweise Modem oder ISDN verwendet). Für jeden mit dem Computer verbundenen Netzwerkadapter erstellen Windows 2000 und Windows XP in der Regel automatisch eine LAN-Verbindung. Hinter einer LAN-Verbindung kann sich nicht nur ein Netzwerkadapter für das kabelgebundene Ethernet, sondern auch für ein kabelloses Funknetzwerk verbergen (Verbindungen per WLAN (Wireless LAN) sind für Windows XP LAN-Verbindungen der Kategorie "Drahtloses Netzwerk").LizenzgebührBei Software regeln Lizenzen das Copyright: Die Bezahlung einer Lizenzgebühr erlaubt die Benutzung urheberrechtlich geschützter Software.LocalhostDieser symbolische Name verweist auf die spezielle IP-Adresse 127.0.0.1, die immer dem eigenen Computer entspricht.Lokales NetzwerkÜber ein lokales Netzwerk können Computer und andere Geräte per Kabel oder kabellos (per WLAN (Wireless LAN)) miteinander verbunden werden und Informationen austauschen. Hardware-Printserver, die mehreren Anwendern die gemeinsame Nutzung eines Druckers erlauben, lassen sich ebenfalls in ein lokales Netzwerk integrieren. Über einen Router können die im lokalen Netzwerk vorhandenen Geräte zudem einen Zugang zum Internet erhalten. Ein LAN besitzt eine überschaubare Ausdehnung (etwa innerhalb einer Wohnung oder eines Bürogebäudes). MMAC-AdresseWeltweit eindeutige Identifikationsnummer, die jeder Netzwerkadapter besitzt.MailserverEin Server, der den Empfang und den Versand von E-Mails erledigen kann. Während ein "Posteingangsserver" den Abruf von E-Mails (über POP3 (Post Office Protocol Version 3) oder IMAP4 (Internet Message Access Protocol Version 4)) für das betreffende E-Mail-Postfach gestattet, nimmt sich ein "Postausgangsserver" dem Versand von E-Mails (über SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)) an die Adressaten an. Postein- und -ausgangsserver können auf ein- und demselben Computer oder auf unterschiedlichen Systemen laufen. Ein bekannter Mailserver ist "Microsoft Exchange".MalwareEnglische Bezeichnung für Schadsoftware.Manipulierte SoftwareIllegale Software, die aus einer Kombination von Originalteilen, Fälschungen oder aus einem unvollständigen Originalprodukt besteht, z. B. Original-Handbücher oder Echtheitszertifikate, die einfach als „Vervielfältigungslizenzen“ ausgegeben werden.MarkeGeschäftliches Zeichen zur Kennzeichnung von Waren oder Dienstleistungen, das zur Unterscheidung von Konkurrenzangeboten dient.MarketingMarketing ist marktorientiertes unternehmerisches Handeln. Dazu gehören Tätigkeiten wie Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle der Absatzmärkte. Im Mittelpunkt steht beim Marketing die Vermarktung des Produkts.Microsoft UpdateAuf dieser Website stellt Microsoft wichtige Updates und Patches einheitlich bereit – und zwar nicht nur für die Windows-Betriebssysteme selbst, sondern auch für zahlreiche Anwendungen (Office etc.). Weitere Hinweise zu Microsoft Update finden Sie auch in unseren Sicherheits-ChecklistenMP3Datenkompressionsverfahren, mit dem digitale Tondateien bis auf ein Dreißigstel ihrer ursprünglichen Größe verkleinert werden können.MusiktauschbörseEin Filesharingsystem ist ein „Umschlagplatz“ für Daten. Hier „tauschen“ Nutzer ihre Daten aus, in dem sie sie voneinander herunterladen. Der Begriff „Musiktauschbörse“ ist eigentlich falsch, weil es sich um ein Kopier-Netzwerk handelt. „Tauschen“ bedeutet „Austauschen“, d. h. man gibt eine Sache her, um eine andere dafür zu bekommen. Hier aber werden z. B. Musikaufnahmen zur Vervielfältigung angeboten. Der jeweilige Anbieter behält dabei seine Aufnahme. NNAT (Network Address Translation)Übersetzt zwischen einer IP-Adresse der in Ihrem lokalen Netzwerk (siehe lokales Netzwerk) befindlichen Computer sowie der öffentlichen IP-Adresse, die Sie vom Internet-Service-Provider beim Aufbau der Internet-Verbindung erhalten.Nerdssiehe HackerNetzlaufwerkVerbindung zu einem freigegebenen Ordner eines entfernten Computers, der ähnlich einer lokalen Festplatte für die auf dem PC laufenden Anwendungen über einen Laufwerksbuchstaben (etwa Z:) erreichbar ist.NetzwerkadapterHardware-Komponente, die mit einem Computer verbunden ist und die Einbindung in ein lokales Netzwerk gestattet. Genauso kann die Internetverbindung über einen Netzwerkadapter hergestellt werden, falls das zugehörige lokale Netzwerk über einen Internetzugang verfügt oder der Netzwerkadapter statt mit einem lokalen Netzwerk direkt mit einem DSL- oder Kabelmodem verbunden ist, über das die Verbindung zum Internet stattfindet.NetzwerkumgebungHier werden bei Windows 2000 und Windows XP entfernte Computer, die per lokalem Netzwerk (siehe lokales Netzwerk) erreichbar sind, ihre freigegebenen Ordner und Drucker sowie Netzlaufwerke angezeigt.NetzwerkverbindungenSo bezeichnet Windows XP die Summe aller Verbindungen, unabhängig davon, ob es sich etwa um eine DFÜ-Verbindung oder eine LAN-Verbindung handelt.NewsgroupSchwarze Bretter im Internet. Weltweit gibt es Zehntausende von Newsgroups, die sich mit allen denkbaren Themen beschäftigen. Um Newsgroup-Beiträge lesen und neue veröffentlichen zu können, ist ein Client-Programm (ein so genannter "Newsgroup-Reader") wie das in Windows XP enthaltene "Outlook Express" erforderlich. Damit können Sie auf die von einem Newsgroup-Server bereitgestellten Newsgroups zugreifen. Spam-Versender "grasen" Newsgroup-Beiträge gerne nach den dort hinterlegten E-Mail-Adressen der Verfasser ab, so dass Sie hierfür nicht Ihre eigentliche E-Mail-Adresse verwenden sollten. Weitere Hinweise für mehr Online-Sicherheit bei der Nutzung von Newsgroups finden Sie auch in unseren Sicherheits-ChecklistenNicht-WiderrufbarkeitAuch Nicht-Abstreitbarkeit. Fähigkeit, zu erkennen, wer einer bestimmten Information zugestimmt oder sie garantiert hat. Der Verfasser solle die Garantie nachträglich nicht mehr zurücknehmen können, indem er seine Identität bzw. Urheberschaft verleugnet. Wichtig im Bereich E-Commerce. Mit digitalen Signaturen kann die Nicht-Widerrufbarkeit von elektronischen Dokumenten sichergestellt werden. OOnline-AuktionenBei Online-Auktionen können Sie Artikel per Internet ersteigern, als Alternative zu Auktionshäusern, wie sie etwa in Fußgängerzonen großer Städte zu finden sind. Aus Sicherheitsgründen (schließlich soll niemand anders als Sie selbst Artikel in Ihrem Namen und auf Ihre Kosten ersteigern) sollten Sie darauf achten, dass Sie dabei wichtige Informationen wie zum Beispiel Ihre Zugangskennung mitsamt Kennwort nur verschlüsselt per HTTPS-Verbindung (siehe HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure)) übertragen. Des Weiteren sollten Kunden von Online-Auktionshäusern darauf achten, keiner Phishing-Attacke zum Opfer zu fallen. Das bekannteste und in Deutschland von Millionen Anwendern genutzte Online-Auktionshaus ist eBay . Tipps für mehr Sicherheit bei Online-Auktionen erhalten Sie in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Phishing und Pharming: Wie Gauner online hinter Ihrem Geld her sind in unserer Rubrik "Im Fokus"Online-BankingSo wird das Verfahren bezeichnet, bei dem Bankgeschäfte per Internet abgewickelt werden, beispielsweise um Überweisungen bequem von zu Hause und nach Geschäftsschluss vorzunehmen. Aus Sicherheitsgründen sollte die Verbindung vom Webbrowser Ihres Computers zum Webserver der Bank verschlüsselt sein, was unter am einleitenden Kürzel HTTPS (siehe HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure)) in der Webadresse des Online-Kontozugangs bei Ihrer Bank erkennbar ist. Online-Banking-Kunden sind ein beliebtes Ziel für Phishing und Pharming. Weitere Hinweise zum sicheren Online-Banking erhalten Sie in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Phishing und Pharming: Wie Gauner online hinter Ihrem Geld her sind in unserer Rubrik "Im Fokus"Online-BetrügerSie versuchen, Ihnen auf kriminelle Weise Geld per Internet aus der Tasche zu ziehen. Er bedient sich dazu beispielsweise eines Dialers, greift auf Phishing zurück oder erweist sich beim Online-Shopping als unseriöser Geschäftspartner. Hinweise zum besseren Schutz vor Online-Betrügern finden Sie in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Phishing und Pharming: Wie Gauner online hinter Ihrem Geld her sind in unserer Rubrik "Im Fokus" . Wie Online-Betrüger arbeiten, sehen Sie auch in unserem Täter-Video.Online-ShoppingSammelbezeichnung für das Einkaufen per Internet. Persönliche Daten (etwa Kreditkarteninformationen) sollten Sie aus Sicherheitsgründen nur über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung (siehe HTTPS (HyperText Transfer Protocol Secure)) übertragen. Tipps für mehr Sicherheit bei Online-Auktionen erhalten Sie in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Phishing und Pharming: Wie Gauner online hinter Ihrem Geld her sind in unserer Rubrik "Im Fokus"Open SourceSoftware, die Programmierern zur Weiterentwicklung freien Zugang zum so genannten Quellcode eines Programms ermöglicht. Bekanntestes Beispiel ist das Betriebssystem Linux.Öffentlicher Schlüsselsiehe Public-Key-Verfahren PPasswortEs dient dazu, einen Zugang etwa zu einem Onlineshop oder zu einem Benutzerkonto abzusichern. Zur erfolgreichen Legitimation ist somit die Eingabe der richtigen Zugangskennung und des dazu gehörenden Passworts (auch Kennwort) erforderlich. Sichere Passwörter weisen eine bestimmte Mindestlänge auf (wenigstens 7 Zeichen sind empfehlenswert) und können – je nach System – aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen. Um den Schutz zu verbessern, können Passwörter aus einer Kombination daraus bestehen (Beispiel §e3tz&6), die sich nicht erraten lässt. Eine andere Methode, die Sicherheit von Passwörtern zu verbessern, besteht in der Verwendung von Passwortsätzen, die zwar etwas aufwändiger auszudenken und einzutippen, dafür aber sehr schwer zu erraten sind. Weitere Hinweise zu sicheren Passwörtern erhalten Sie in unseren Sicherheits-Checklisten.PatchesPatches, zu Deutsch "Flicken" oder "Füllstück", sind kleine Programme, die Fehler einer bestimmten Software beheben oder die Sicherheit des Computers verbessern. Sie werden regelmäßig auf den Websites der Hersteller zum Download angeboten – bei Microsoft im Rahmen der einheitlichen, leicht zu merkenden "Patch-Day"-Regelung an jedem zweiten Dienstag im Monat. Sicherheits-Patches sollten zügig auf dem Computer installiert werden, um ihn besser zu schützen (etwa vor einer Sicherheitslücke). Bei Windows XP können Sie neue Sicherheits-Patches für das Betriebssystem über die Funktion Automatische Updates automatisch ermitteln, herunterladen und installieren. Weitere Hinweise zum Aufspielen von Patches für Windows XP erhalten Sie in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Sicherheitspflege für Ihren PC in unserer Rubrik "Im Fokus"PatentDas vom Staat erteilte ausschließliche Recht, eine Erfindung zu benutzen. Patente werden für Erfindungen erteilt, die neu sind, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sind.Peer-to-PeerEine Bezeichnung für miteinander verbundene Computer (Netzwerke) mit der Voraussetzung, dass beide Computer die Rolle des Servers oder Clients übernehmen können.Personal-FirewallFirewall-Software für den PC, die diesen insbesondere vor unaufgefordert oder unerwünscht per Intranet oder Internet eingehenden Anfragen schützt. In Windows XP Service Pack 2 ist eine Personal-Firewall in Form der Windows Firewall enthalten. Weitere Hinweise zur Verwendung einer Personal-Firewall erhalten Sie in unseren Sicherheits-ChecklistenPersonen-Zertifikatesiehe Client-ZertifikatPGP (Pretty Good Privacy)PGB ist ein Programm zur Verschlüsselung von Daten, vor allem von E-Mails. PGP arbeitet mit einem Public-Key-Verfahren, das als sehr sicher gilt.PharmingBezeichnet Manipulationen, bei denen der Internet-Name etwa Ihrer Bank auf eine gefälschte Website umgeleitet wird. Eine gängige Methode ist es, den Internet-Namen Ihrer Bank in der Datei-Hosts einzutragen und dabei als zugehörige IP-Adresse die Adresse einer gefälschten Website des Online-Betrügers anzugeben. Wenn Sie dann im Webbrowser die Internet-Adresse Ihrer Bank eintippen, landen Sie nicht auf der echten Website zum Online-Banking, sondern direkt auf dem nachgemachten, gefälschten Angebot – ohne dass Sie es merken. Wenn Sie dort nun Kontonummer, PIN (Persönliche Identifikationsnummer) und TAN (Transaktionsnummer) angeben, landen diese sensiblen Angaben direkt beim Online-Betrüger. Pharming gilt als Weiterentwicklung des Phishing. Mehr zum Thema und zum besseren Schutz vor diesen betrügerischen Machenschaften finden Sie in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Phishing und Pharming: Wie Gauner online hinter Ihrem Geld her sind in unserer Rubrik "Im Fokus"PhishingEine Betrugsmethode, bei der Online-Betrüger versuchen, Anwender per E-Mail bzw. durch das Anklicken eines darin enthaltenen Links auf Internet-Seiten zu locken, die denen von Banken oder Online-Auktionshäusern gleichen. Dort sind dann Zugangsdaten wie Kontonummer, PIN (Persönliche Identifikationsnummer) und TAN (Transaktionsnummer) oder Benutzername und Kennwort anzugeben. Da es sich jedoch um eine gefälschte Website handelt, fallen diese Daten in Wahrheit dem Online-Betrüger in die Hände, der Ihnen damit einen finanziellen Schaden zufügen kann. Mehr zum Thema und zum besseren Schutz vor diesen betrügerischen Machenschaften finden Sie in unseren Sicherheits-Checklisten sowie im Beitrag Phishing und Pharming: Wie Gauner online hinter Ihrem Geld her sind in unserer Rubrik "Im Fokus"PIN (Persönliche Identifikationsnummer)Diese meist aus Ziffern bestehende Kennung dient zur Identifikation gegenüber einem System und dient zusammen beispielsweise mit einer Kontonummer dazu, Zugang zum