www.dossier-jugendmedienschutz.de
Fachbegriff finden
Problemlagen > Einführung Problemlagen > Leistung und Lernen - Verständnis zeigen!
Leistung und Lernen Verständnis zeigen! „Das soll Sport sein?“ – Wer zum ersten Mal von „E-Sport“, von elektronischem Sport, hört, tut sich meist schwer, diese Extremform des Computerspielens mit Fitness in Verbindung zu bringen. Doch wer genau hinschaut, entdeckt erstaunliche Leistungen. Hintergrund
Extremsport für Sitzbegabte
Seit fünf Monaten ist Marc Mitglied eines Clans. Seine Eltern verlieren langsam das Verständnis für das zeitfressende Computerspiel-Hobby ihres Sohnes. Mindestens vier Mal die Woche geht er „trainieren“, dass heißt, er trifft sich mit seinen Teamkollegen im Jugendzentrum, um gemeinsam Counter-Strike zu spielen. Am Wochenende nehmen sie meistens an Turnieren teil.

Marcs Vater weiß jedenfalls nicht, was daran sportlich sein soll, wenn zehn junge Männer ihre Augen stundenlang an den Bildschirm heften, irgendwelche unverständlichen Kommandos in ihre Mikrofone flüstern und dazu hektisch auf der Tastatur rumklicken. Ihm liegt Fußball mehr.
Marc träumt davon, irgendwann im Nationalteam zu spielen – aber auf jeden Fall wird er einen Beruf wählen, in dem er sein E-Sport-Können verwenden kann. Die Aussichten, dass es dazu kommt, sind jedenfalls nicht schlecht: E-Sportler verfolgen ihre Ziele meist sehr motiviert und mit hoher Konzentration.
Taktik und Strategie
Seit Mitte der neunziger Jahre hat sich ein weltumspannendes Netz von E-Sport-Teams, Ligen und Verbänden entwickelt. Im E-Sport gibt es wie im Fußball, Landes-, Europa- und sogar Weltmeisterschaften. Die heißen dann zum Beispiel „World Cyber Games“, bei denen im vergangenen Jahr mehr als 700 Teilnehmer um Preisgelder in Höhe von fast 350.000 Euro gespielt haben.

Der E-Sport ist straff organisiert. Ein Clan besteht aus fünf oder mehr Mitgliedern, von denen jedes genau festgelegte Aufgaben übernimmt – im Spiel und auch außerhalb davon. Manche Clans sind auf ein Computerspiel spezialisiert. Andere, vor allem größere, spielen in verschiedenen Disziplinen. Ego-Shooter sind im E-Sport traditionell sehr beliebt.

Sie waren die ersten Spiele, die mehrspielerfähig waren. Auch Echtzeitstrategie- und Sportspiele stehen auf dem Spielplan.

Für E-Sportler ist Computerspielen weit mehr als pure Freizeit-Unterhaltung. Sie gehen mit großem Ehrgeiz zu Werk und ziehen eine Menge Selbstbewusstsein aus ihrem Sport. Wenn sie einen Shooter spielen, interessiert sie nicht die gewalttätige Spielhandlung, sondern ihnen geht es um Taktik und Strategie, darum, die gegnerische Mannschaft sportlich zu besiegen.
Denken Sie daran
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag, die Parallelen zwischen E-Sport und anderen Sportarten sind nicht von der Hand zu weisen. Eltern sollten wissen, dass E-Sport eine redliche Freizeitbeschäftigung mit durchaus positiven Effekten für die Spielenden ist.
Bei jüngeren Spielern sollten Zeitgrenzen vorgegeben werden. Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass ausschließlich Spiele gespielt werden, die für das entsprechende Alter der Spieler freigegeben sind.
Eltern können das Hobby ihres Kindes darüber hinaus durch ihr Interesse und Verständnis begleiten und unterstützen.
E-Sportler schulen nicht nur ihr Reaktionsvermögen und erwerben technisches Verständnis. Sie lernen auch Selbstorganisation und Teamfähigkeit. Solche Qualifikationen können später im Beruf von Vorteil sein.
Professionelle E-Sportler spielen bei Wettbewerben heute schon um mehrere tausend Euro Preisgeld. Der E-Sport ist für die Computerspiele-Branche von herausragender Bedeutung.
Weiterführende Informationen
Quellennachweis
[1] fakjoo - Computerspieler
cstrike.de: Kommentar von fakjoo zu Thema „Koalition der Unfaehigen – Willkommen im Reich der Mitte“.
[ http://cstrike.de | 11.07.2008 | 14:01 ]
Interessante Links
Deutscher E-Sportbund
Der Deutsche E-Sport-Bund (ESB) sieht seine Aufgabe darin, sich mit der
Zukunft des freizeit- und wettkampforientierten E-Sports in Deutschland zu
befassen. Auf der Website wird umfassend zum Thema E-Sport informiert.
[ www.e-sb.de | 10.07.2008 | 17:30 ]
GIGA
Der Fernsehsender berichtet regelmäßig über aktuelle Entwicklungen im
E-Sport und zeigt Live-Berichte von Matches und Wettbewerben.
[ www.giga.de | 11.07.2008 | 12:29 ]
Social Bookmarks – was steckt dahinter?

Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.

Wie nutzt man Social Bookmarks?
Als Nutzer von "Sicherheit-macht-Schule.de" können Sie Inhalte mit Social Bookmarks markieren und bewerten. So werden anderen Mitgliedern der jeweiligen Community Hinweise auf lesenswerte Beiträge gegeben. Klicken Sie hierzu einfach auf das gewünschte Social Bookmarking Item und Sie gelangen auf die dazugehörige Community-Seite. Dort können Sie Lesezeichen hinzufügen, löschen, kommentieren und auch mit Kategorien oder Schlagwörtern (Tags) versehen. Miteinander verbundene Mitglieder der Community haben Einblick in die Lesezeichen anderer Nutzer und können diese in die eigene Sammlung übernehmen.

Schließen
Glossar
Test Text
Information