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Kontrolle oder Vertrauen? Jugendschutzsysteme helfen! Aus einfachen Internet-Filtern sind umfassende Systeme geworden, die Eltern helfen, ihre Kinder vor unerwünschten Inhalten zu schützen und Nutzungszeiten zu begrenzen. Die elterliche Aufmerksamkeit können sie nicht ersetzen. Hintergrund
Sicherheit auf Knopfdruck
Große Kinder, große Sorgen
„Als die Kinder noch kleiner waren, war ich immer mit dabei, wenn sie im Internet gesurft sind“, erzählt Marion K. Für eine so lückenlose Begleitung der Kinder fehlt ihr heute die Zeit. Bei ihrem Sohn Simon (12) steht die Spielkonsole momentan hoch im Kurs. Seine Schwester Janina (15) nutzt den PC für die Hausaufgaben, danach chattet sie meistens.
Dass ihre Kinder sich immer selbstständiger in ihren Medienwelten bewegen, findet Marion K. ganz normal. Es macht sie sogar ein wenig stolz. Trotzdem möchte sie nicht, dass die zwei den ganzen Tag vor dem PC sitzen, während sie auf der Arbeit ist. Auch die Sorge, Janina und Simon könnten mit problematischen Inhalten im Netz oder brutalen Ballerspielen in Berührung kommen, treibt sie um.
Alles unter Kontrolle?
Kontrollinstanzen wie die KJM, FSM oder die USK entlasten die Eltern zwar von der Aufgabe, einzelne Spiele oder Webseiten auf ihre Jugendeignung hin zu beurteilen, doch für die Beachtung der Jugendschutz-Vorschriften zu Hause sind allein die Eltern verantwortlich.

Von dieser Aufgabe fühlen sich viele angesichts einer stetig wachsenden Flut neuer Medienangebote überfordert. Technische Jugendschutzsysteme bieten Eltern eine sinnvolle Unterstützung:
Webfilter wie Microsofts kostenlose Family Safety Software verhindern den Zugriff auf unerwünschte Inhalte im Netz. Über den Windows Live Service können die Sicherheitseinstellungen für jedes Familienmitglied den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.
Moderne Betriebssysteme wie Microsofts Windows Vista bieten umfassende Sicherheit auf Knopfdruck. Eltern können ein eigenes Benutzerkonto mit entsprechender Altersfreigabe für jedes Kind einrichten. Die Einhaltung von Alterseinstufungen, Zugriffsbeschränkungen und Nutzungszeiten geschieht dann automatisch durch das System.
Aktuelle Spielkonsolen haben innovativen Jugendschutz an Bord. Microsofts Xbox 360 gibt Eltern die Möglichkeit, Altersbeschränkungen für jeden Xbox-Nutzer vorzugeben – und dies nicht nur für die Nutzung von Xbox-360-Games, sondern auch für die Xbox-Live-Plattform und die Nutzung von Online-Spielen.
Denken Sie daran
Jugendschutzsysteme sind der Sicherheitsgurt für die elektronische Kommunikation. Sie sollten sich aber nicht alleine darauf verlassen:
Technische Sicherheitsvorkehrungen helfen Ihnen, Ihren Kindern eine sichere und gewaltfreie Mediennutzung zu ermöglichen. Sie können jedoch nie ein Ersatz für die elterliche Aufmerksamkeit sein.
Interessieren Sie sich für die Medienvorlieben Ihrer Kinder. Sprechen Sie mit ihnen über Medienerfahrungen und signalisieren Sie ihnen, dass Sie bei Problemen immer ein offenes Ohr für sie haben.
Reden Sie mit Ihren Kindern, bevor sie solche Systeme einsetzen. Erklären Sie ihnen, warum sie dies tun und was von den Systemen überwacht wird.
Falls Computer und Konsole von mehreren Kindern genutzt werden, achten Sie unbedingt darauf, dass jedes Kind sein eigenes, altersgerechtes Nutzerprofil erhält. Und stellen Sie sicher, dass jedes Kind nur das Passwort zu seinem eigenen Benutzerkonto kennt.
Weiterführende Informationen
Windows Live OneCare Family Safety
Kostenlose Anmeldung zum Windows Live OneCare Service. Kostenloser Download und Online-Konfiguration der Family Safety Software.
[ fss.live.com | 30.05.2008 | 15:04 ]
Jugendschutzfunktionen von Windows Vista
Der in Windows Vista integrierte Jugendschutz soll Eltern die Sicherheit und Zuversicht geben, bestimmen zu können, was ihre Kinder am Computer machen.
[ www.windows-vista.de | 30.05.2008 | 15:05 ]
Kindersicherung der Xbox 360
Die Kindersicherung ist ein Hilfsmittel, mit dem ein familienfreundliches
Spiel- und Unterhaltungserlebnis zusammengestellt werden kann.
[ www.xbox.de | 30.05.2008 | 15:15 ]
Social Bookmarks – was steckt dahinter?

Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.

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