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In Maßen genossen – Im Rausch der Zauberkräfte
Sebastians ganzer Stolz ist die „kosmische Macht“! Es hat ihn große Mühen gekostet, sich die Zauberwaffe zu verdienen. In der fantastischen Welt seines Lieblings-Online-Spiels hat er fast alles erreicht, was zu erreichen ist.
Seine Eltern verstehen nur Bahnhof, wenn der 16-Jährige ihnen von seinen Spielerfolgen erzählt – falls er überhaupt mal was erzählt. Meistens hockt Sebastian vor dem PC – gerade jetzt im Winter öfters auch mal das ganze Wochenende.
Sebastian war schon immer ein stiller Junge, doch nun stehen bald die Abschlussprüfungen in der Schule an, und seine Eltern machen sich Sorgen, dass er über das dauernde Spielen das Lernen vergisst. Sie sind ratlos und fragen sich, ob ihr Sohn sein Faible noch unter Kontrolle hat.
Seine Eltern verstehen nur Bahnhof, wenn der 16-Jährige ihnen von seinen Spielerfolgen erzählt – falls er überhaupt mal was erzählt. Meistens hockt Sebastian vor dem PC – gerade jetzt im Winter öfters auch mal das ganze Wochenende.
Sebastian war schon immer ein stiller Junge, doch nun stehen bald die Abschlussprüfungen in der Schule an, und seine Eltern machen sich Sorgen, dass er über das dauernde Spielen das Lernen vergisst. Sie sind ratlos und fragen sich, ob ihr Sohn sein Faible noch unter Kontrolle hat.
Sebastian ist nicht der einzige unter den Millionen Online-Spielern weltweit, der sich schwer damit tut, seine Spielzeiten vernünftig einzuteilen. Die Grenzen zwischen vorübergehender Spielbegeisterung und krankhafter Abhängigkeit verlaufen bei diesen Spielern mitunter fließend.
Auszeit vom Alltag
Computerspiele sind dazu gemacht, den Spieler in ihren Bann zu ziehen. Einmal auf das Spielziel eingeschworen, löst man Aufgabe um Aufgabe, Mission um Mission, um das nächste Teilziel zu erreichen. Dabei tauch man immer tiefer in das Spielgeschehen ein. Das so genannte „Flow“-Erlebnis stellt sich ein – ein rauschähnlicher Zustand, der auch bei anderen kreativen Tätigkeiten eine zentrale Rolle spielt.
Alle Spielenden – nicht nur Computerspieler – streben nach dem „Flow“, dem angenehmen Gefühl, ganz in der Spielhandlung aufzugehen. Normalerweise genießt der Spielende diesen Zustand eine Weile, um dann entspannt und erholt ins wirkliche Leben zurückzukehren.
Doch bei manchen, vor allem männlichen Spielern scheint diese Dynamik anders zu verlaufen. Statt sich eine kurze Auszeit vom Alltag zu gönnen, verkriechen sie sich immer tiefer in die Scheinwelt des Spiels. Dieses Verhalten wird besonders durch Online-Rollenspiele begünstigt. Während ein normales Computerspiel nach etwa 20 Stunden durchgespielt ist, bieten Online-Spiele nicht nur Aufgaben für viele hundert Stunden, sondern zudem eine mit tausenden von Mitspielern bevölkerte Parallelwelt.
Alle Spielenden – nicht nur Computerspieler – streben nach dem „Flow“, dem angenehmen Gefühl, ganz in der Spielhandlung aufzugehen. Normalerweise genießt der Spielende diesen Zustand eine Weile, um dann entspannt und erholt ins wirkliche Leben zurückzukehren.
Doch bei manchen, vor allem männlichen Spielern scheint diese Dynamik anders zu verlaufen. Statt sich eine kurze Auszeit vom Alltag zu gönnen, verkriechen sie sich immer tiefer in die Scheinwelt des Spiels. Dieses Verhalten wird besonders durch Online-Rollenspiele begünstigt. Während ein normales Computerspiel nach etwa 20 Stunden durchgespielt ist, bieten Online-Spiele nicht nur Aufgaben für viele hundert Stunden, sondern zudem eine mit tausenden von Mitspielern bevölkerte Parallelwelt.
Denken Sie daran
Nicht jede durchspielte Nacht, nicht jede Phase intensiver Spielbegeisterung ist gleich ein Anzeichen für Abhängigkeit. Aufmerksam sollten Sie jedoch werden, wenn brennende Augen oder Schlafstörungen wiederholt übermäßigen Spielkonsum anzeigen oder schulische und häusliche Pflichten, Freunde, Essen und andere Bedürfnisse vernachlässigt werden.
Bei Anzeichen problematischen Spielverhaltens:
Bei Anzeichen problematischen Spielverhaltens:
Vereinbaren Sie gemeinsam Grenzen und bestärken Sie die Kinder darin, das Spiel rechtzeitig selbst zu beenden. Ermöglichen Sie dabei auch je nach Art des Spiels längere Spielphasen.
Bieten Sie ihrem Kind attraktive Alternativen zum Computerspiel, wie z. B. kreative oder sportliche Hobbys.
Ist die Familie mit der Lösung des Problems überfordert, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Erste Anlaufstelle können Schulpsychologen oder örtliche Suchtberatungsstellen sein.
Weiterführende Informationen
Quellennachweis
[1] EA Magazin
Das EA Magazin 01/2007 mit dem Titelthema „Spiel und Sucht – Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Forschung“ beinhaltet ein Interview mit Dr. Sabine Grüsser-Sinopoli mit dem Titel „Eltern müssen sich um die Inhalte kümmern“ und kann heruntergeladen werden.
[ www.electronic-arts.de | 29.05.2008 | 14:25 ]
Das EA Magazin 01/2007 mit dem Titelthema „Spiel und Sucht – Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Forschung“ beinhaltet ein Interview mit Dr. Sabine Grüsser-Sinopoli mit dem Titel „Eltern müssen sich um die Inhalte kümmern“ und kann heruntergeladen werden.
[ www.electronic-arts.de | 29.05.2008 | 14:25 ]
Interessante Links
Schau hin!
SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen. Informationen zu Computer und Gaming, z. B. zu Computersucht, Warnzeichen und den richtigen Umgang mit gefährdeten Kindern.
[ www.schau-hin.info | 29.05.2008 | 14:28 ]
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[ www.schau-hin.info | 29.05.2008 | 14:28 ]
EA Magazin
Magazin zur digitalen Spielkultur, herausgegeben vom Computerspiele- Publisher Electronic Arts. In der Ausgabe 1/2007 wird das Thema „Spiel und Sucht“ behandelt und kann kostenlos heruntergeladen werden.
[ www.magazin.electronic-arts.de | 29.05.2008 | 14:29 ]
Magazin zur digitalen Spielkultur, herausgegeben vom Computerspiele- Publisher Electronic Arts. In der Ausgabe 1/2007 wird das Thema „Spiel und Sucht“ behandelt und kann kostenlos heruntergeladen werden.
[ www.magazin.electronic-arts.de | 29.05.2008 | 14:29 ]
Suchthilfe
Beratungsstelle für exzessiven Mediengebrauch und Medienabhängigkeit:
Beratung und Unterstützung bei Problemen im Umgang mit den neuen elektronischen Medien und deren Nutzungsmöglichkeiten.
[ www.suchthilfe-mv.de | 29.05.2008 | 14:29 ]
Beratungsstelle für exzessiven Mediengebrauch und Medienabhängigkeit:
Beratung und Unterstützung bei Problemen im Umgang mit den neuen elektronischen Medien und deren Nutzungsmöglichkeiten.
[ www.suchthilfe-mv.de | 29.05.2008 | 14:29 ]
Social Bookmarks – was steckt dahinter?
Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.
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