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Schöne neue Welt – Dauerberieselung
„Kathrin! Jetzt mach doch mal den Krach leiser! Komm mal runter, du musst mir beim Tragen helfen!“ Martina S. hat keine Chance. Ihre Tochter telefoniert gerade mit ihrer besten Freundin. Nebenbei tippt sie gelangweilt auf der Tastatur ihres Computers – ihr Freund hat sich gerade über den Messenger gemeldet. Im Hintergrund läuft eine Soap im Fernsehen. Der Ton ist weggedreht. Stattdessen
dröhnen Hiphop-Beats aus dem CD-Player.
Kaum etwas hat das Aufwachsen in den vergangenen Jahrzehnten so einschneidend verändert, wie das immer breiter werdende Medienangebot. Kinder gehen unbefangen mit diesen Angeboten um und nutzen die ihnen zur Verfügung stehenden Medien ganz selbstverständlich.
dröhnen Hiphop-Beats aus dem CD-Player.
Kaum etwas hat das Aufwachsen in den vergangenen Jahrzehnten so einschneidend verändert, wie das immer breiter werdende Medienangebot. Kinder gehen unbefangen mit diesen Angeboten um und nutzen die ihnen zur Verfügung stehenden Medien ganz selbstverständlich.
Eltern tun sich manchmal schwer, Verständnis für den Medienkonsum ihrer Kinder aufzubringen. Sie haben vor zwanzig oder dreißig Jahren einen ganz anderen Medienumgang gelernt. Verständnis für die Medienwelten der Kinder ist jedoch eine wichtige Voraussetzung, um ihnen die nötigen Freiräume zu geben, aber auch an den richtigen Stellen Grenzen zu setzen.
Mehr Möglichkeiten, mehr Verantwortung
Am liebsten treffen sich Kinder noch immer mit Freunden oder gehen raus zum Spielen. Erst auf Platz drei der Beliebtheitsskala folgen die Medien:
Mittels Handy, SMS, Messenger und E-Mail halten sie Kontakt untereinander.
Im Internet finden sie Antworten auf alle möglichen Fragen.
Fernsehserien liefern ihnen Vorbilder, an denen sie sich orientieren.
Mit Computerspielen vertreiben sie Langeweile oder lösen gemeinsam mit anderen Spielern Aufgaben.
Mit dem Handy, dem MP3-Player oder dem Portable sind sie auch unterwegs immer medial versorgt.
Doch Kinder sind heute nicht nur Konsumenten. Sie gestalten Medien immer öfter auch selbst:
Der selbst gedrehte Videoclip wird auf einem Portal im Netz veröffentlicht.
Digitale Schnappschüsse werden an Freunde verschickt.
Im Blog oder in Gemeinschafts-Portalen stellen sie sich selbst, ihre Hobbies und Interessen dar.
Denken Sie daran
Eltern sind auch im Umgang mit den Medien Vorbilder für ihre Kinder.
Zeigen Sie Ihren Kindern, dass Sie sich für sie und ihre Medien interessieren, dann werden sie auch Kritik und Verbote eher akzeptieren.
Sprechen Sie mit Ihnen über Medieninhalte und beziehen Sie Stellung zu den Werten, die vermittelt werden.
Machen Sie ihren Kindern unmissverständlich klar, dass sie niemals persönliche Daten wie Namen, Adresse, Alter oder Telefonnummer veröffentlichen oder an Fremde weitergeben dürfen.
Bieten Sie Ihren Kindern Erlebnismöglichkeiten abseits der Medien und erklären Sie, dass es manchmal schlau ist, den Ausschalter zu drücken.
Weiterführende Informationen
Quellennachweis
[1] KIM-Studie
KIM-Studie 2006. Seit 1999 führt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest regelmäßig eine Basisstudie zum Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern (6 bis 13 Jahre) durch.
[ www.mpfs.de | 29.05.2008 | 12:15 ]
KIM-Studie 2006. Seit 1999 führt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest regelmäßig eine Basisstudie zum Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern (6 bis 13 Jahre) durch.
[ www.mpfs.de | 29.05.2008 | 12:15 ]
Interessante Links
Microsoft – Sicherheit zu Hause
Nützliche Tipps, insbesondere zur sicheren Online-Nutzung von Kindern.
[ www.sichere-einstellung.de | 29.05.2008 | 12:17 ]
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[ www.sichere-einstellung.de | 29.05.2008 | 12:17 ]
Schau hin!
SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen: Informationen zur Medienerziehung im Allgemeinen und zu vielen speziellen Fragen im Umgang mit bestimmten Medien.
[ www.schau-hin.info | 29.05.2008 | 12:17 ]
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[ www.schau-hin.info | 29.05.2008 | 12:17 ]
BPjM
Bundesprüfstelle – Jugendmedienschutz: Medienerziehung
Informationen zu Chancen und Risiken von Medien, Tipps für Eltern zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen.
[ www.bundespruefstelle.de | 29.05.2008 | 12:18 ]
Bundesprüfstelle – Jugendmedienschutz: Medienerziehung
Informationen zu Chancen und Risiken von Medien, Tipps für Eltern zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen.
[ www.bundespruefstelle.de | 29.05.2008 | 12:18 ]
Social Bookmarks – was steckt dahinter?
Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.
Wie nutzt man Social Bookmarks?
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Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.
Wie nutzt man Social Bookmarks?
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