Problemlagen > Einführung Problemlagen > Inhalte prüfen! High Heels und Propaganda
Zweifelhafte Trophäen
Klaus W. traute seinen Augen nicht, als er den neuen Bildschirmschoner seines Sohnes Sven sah: Ein sonnenumkränztes „Eisernes Kreuz“ prangte da vor einer „Reichskriegsflagge“. Sofort stellte Klaus W. seinen Sohn zur Rede, um zu erfahren, was es damit auf sich hat. Der Fünfzehnjährige hatte allerdings nur eine grobe Ahnung, was die nationalistischen Symbole bedeuteten. Den Bildschirmschoner hatte er sich von einer Seite heruntergeladen, die ihm Schulfreunde empfohlen hatten. Dort konnte man auch kostenlos Musik herunterladen.
„Kameradschaften“, „Aktionsfronten“, „Hatecore“-Bands – keine Frage, ein kleiner Teil des Internets ist ein brauner Sumpf. Subtil und sehr gezielt bemühen sich rechtsextreme Gruppierungen um das Interesse Jugendlicher.
Ganz anders verhält es sich mit den Anbietern von pornografischen Inhalten. Die meisten von ihnen legen keinen Wert auf jugendliche Surfer – die stören nur die diskrete Abwicklung des Geschäfts.
Ganz anders verhält es sich mit den Anbietern von pornografischen Inhalten. Die meisten von ihnen legen keinen Wert auf jugendliche Surfer – die stören nur die diskrete Abwicklung des Geschäfts.
Aufklärung macht stark
Vieles im Internet ist dazu geeignet, das Wertesystem Jugendlicher nachhaltig zu verzerren: Menschenverachtende Gewalt, Rassismus, Volksverhetzung und bizarre Pornografie gehören eben leider auch zum Repertoire des weltweiten Netzes.
Zwar ist es in Deutschland verboten, nazistische Symbole und Parolen zu verbreiten, offen den Holocaust zu leugnen oder zum Rassismus aufzurufen, doch die ewig Gestrigen und neuen Rechten verstehen es geschickt, die Grenzen des Rechtsstaates auszureizen. Wo sie darüber hinaus gehen, weichen sie auf ausländische Server aus, wo deutsche Gesetze für sie keine Geltung haben.
Auch Anbieter von pornografischen Inhalten müssen sich in Deutschland an strenge gesetzliche Aufgaben halten. Sie müssen ihre Angebote durch erprobte Altersprüfsysteme vor dem Zugriff Minderjähriger schützen. Da die große Mehrheit solcher Angebote jedoch aus dem Ausland stammt, greifen gesetzliche Gebote auch hier nur begrenzt.
Der wirksamste Schutz gegen solche Gefahren sind umsichtige Eltern und aufgeklärte Kinder.
Zwar ist es in Deutschland verboten, nazistische Symbole und Parolen zu verbreiten, offen den Holocaust zu leugnen oder zum Rassismus aufzurufen, doch die ewig Gestrigen und neuen Rechten verstehen es geschickt, die Grenzen des Rechtsstaates auszureizen. Wo sie darüber hinaus gehen, weichen sie auf ausländische Server aus, wo deutsche Gesetze für sie keine Geltung haben.
Auch Anbieter von pornografischen Inhalten müssen sich in Deutschland an strenge gesetzliche Aufgaben halten. Sie müssen ihre Angebote durch erprobte Altersprüfsysteme vor dem Zugriff Minderjähriger schützen. Da die große Mehrheit solcher Angebote jedoch aus dem Ausland stammt, greifen gesetzliche Gebote auch hier nur begrenzt.
Der wirksamste Schutz gegen solche Gefahren sind umsichtige Eltern und aufgeklärte Kinder.
Denken Sie daran
Um jugendgefährdende und illegale Netz-Inhalte vom heimischen Bildschirm zu verbannen, sollten sie Folgendes beachten:
Jugendschutzsysteme wie Windows Live OneCare Family Safety oder Windows Vistas Jugendschutzfunktionen filtern eine großen Teil solcher Seiten direkt aus dem Netzverkehr heraus.
Sprechen sie mit Ihren Kindern über die Verbrechen der Nazizeit und über die menschenverachtende Ideologie der Rechten. Machen Sie ihnen klar, dass es hier um mehr als eine harmlose Modeerscheinung geht.
Auch wenn es zunächst schwerfällt, seien Sie für Ihre Kinder auch Ansprechpartner, wenn es um Fragen der Sexualität geht. Nur so haben Kinder die Möglichkeit, sich mit Problemen an Sie zu wenden und Gesehenes einzuordnen und zu verarbeiten.
Zögern Sie nicht, Seiten mit fragwürdigen oder verbotenen Inhalten oder ungenügend gesicherte pornografische Angebote der Freiwilligen Selbstkontrolle der Multimedia-Diensteanbieter zu melden.
Weiterführende Informationen
fsm
Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.: Die FSM hat die Aufgabe, die Verbreitung rechtswidriger und jugendgefährdender Inhalte in Online-Diensten zu verhindern.
[ www.fsm.de | 29.05.2008 | 11:18 ]
Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.: Die FSM hat die Aufgabe, die Verbreitung rechtswidriger und jugendgefährdender Inhalte in Online-Diensten zu verhindern.
[ www.fsm.de | 29.05.2008 | 11:18 ]
Microsoft - Elternleitfaden
Microsoft – Leitfaden für Eltern zur Online-Sicherheit: Dieser Leitfaden gibt Tipps für den sicheren Umgang mit dem Internet, unterteilt nach Altersstufen.
[ www.microsoft.de | 29.05.2008 | 11:20 ]
Microsoft – Leitfaden für Eltern zur Online-Sicherheit: Dieser Leitfaden gibt Tipps für den sicheren Umgang mit dem Internet, unterteilt nach Altersstufen.
[ www.microsoft.de | 29.05.2008 | 11:20 ]
Social Bookmarks – was steckt dahinter?
Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.
Wie nutzt man Social Bookmarks?
Als Nutzer von "Sicherheit-macht-Schule.de" können Sie Inhalte mit Social Bookmarks markieren und bewerten. So werden anderen Mitgliedern der jeweiligen Community Hinweise auf lesenswerte Beiträge gegeben. Klicken Sie hierzu einfach auf das gewünschte Social Bookmarking Item und Sie gelangen auf die dazugehörige Community-Seite. Dort können Sie Lesezeichen hinzufügen, löschen, kommentieren und auch mit Kategorien oder Schlagwörtern (Tags) versehen. Miteinander verbundene Mitglieder der Community haben Einblick in die Lesezeichen anderer Nutzer und können diese in die eigene Sammlung übernehmen.
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Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.
Wie nutzt man Social Bookmarks?
Als Nutzer von "Sicherheit-macht-Schule.de" können Sie Inhalte mit Social Bookmarks markieren und bewerten. So werden anderen Mitgliedern der jeweiligen Community Hinweise auf lesenswerte Beiträge gegeben. Klicken Sie hierzu einfach auf das gewünschte Social Bookmarking Item und Sie gelangen auf die dazugehörige Community-Seite. Dort können Sie Lesezeichen hinzufügen, löschen, kommentieren und auch mit Kategorien oder Schlagwörtern (Tags) versehen. Miteinander verbundene Mitglieder der Community haben Einblick in die Lesezeichen anderer Nutzer und können diese in die eigene Sammlung übernehmen.
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