Problemlagen > Einführung Problemlagen > Spielzeiten vereinbaren! Spielspaß oder verlorene Zeit?
Schlechte Noten
Als sein Sohn Patrick wieder eine Fünf in Mathe nach Hause bringt, reißt Thomas G. der Geduldsfaden: „Deine Videospiele kannst du dir erstmal von der Backe putzen! Die kommen jetzt weg und ab morgen wird jeden Tag zwei Stunden Mathe gepaukt!“
In den vergangenen Wochen hatte Patrick es wirklich etwas übertrieben mit dem Spielen. Aber sein neues Videospiel war auch echt der Knaller. Und dass das Spielen etwas mit der Fünf zu tun hat, stimmte sowieso nicht, wie er fand.
In den vergangenen Wochen hatte Patrick es wirklich etwas übertrieben mit dem Spielen. Aber sein neues Videospiel war auch echt der Knaller. Und dass das Spielen etwas mit der Fünf zu tun hat, stimmte sowieso nicht, wie er fand.
Dass Patricks Vater sich um die schulischen Leistungen seines Sohnes sorgt, ist nur allzu verständlich. Viele Eltern kennen dieses Problem und wissen häufig nicht, wie sie angemessen damit umgehen sollen. Irgendwann wird dann zu extremen Maßnahmen gegriffen. Doch so weit sollte man es erst gar nicht kommen lassen. Wer vernünftige Spielzeiten mit seinen Kindern vereinbart, hilft ihnen, neben dem Spiele-Hobby auch andere Dinge im Blick zu behalten. Gleichzeitig fördert es aber auch ihre Fähigkeit, die Lust am Spiel eigenverantwortlich zu kontrollieren.
Zwischen Faszination und Unlust
Spaß, Spannung, Spontaneität – wer selbst schon einmal ein Bildschirmspiel gespielt hat, weiß, wie mitreißend ein gut gemachtes Abenteuer sein kann. Man verfolgt die Geschichte nicht nur von außen mit, sondern bestimmt ihren Verlauf durch die Aktionen der eigenen Spielfigur. In England macht man sich diese vorteilhaften Eigenschaften von Computerspielen gezielt zunutze: Sie werden dort vielfach im Unterricht eingesetzt, um schulische Lernprozesse zu verbessern.
Trotz aller Faszination sind Computerspiele jedoch nur ein Element, das neben vielen weiteren Beschäftigungen den Alltag der Jugendlichen füllt. Manchmal tun sie sich schwer, sich zu unliebsamen Aufgaben zu motivieren oder wichtige Prioritäten zu setzen. Manchmal sind Computerspiele der einfachste Weg, um Problemen oder Unlustgefühlen im Alltag auszuweichen.
Dann können klare Regeln und die Präsenz der Eltern verhindern, dass das
Spielvergnügen zur Weltflucht wird.
Trotz aller Faszination sind Computerspiele jedoch nur ein Element, das neben vielen weiteren Beschäftigungen den Alltag der Jugendlichen füllt. Manchmal tun sie sich schwer, sich zu unliebsamen Aufgaben zu motivieren oder wichtige Prioritäten zu setzen. Manchmal sind Computerspiele der einfachste Weg, um Problemen oder Unlustgefühlen im Alltag auszuweichen.
Dann können klare Regeln und die Präsenz der Eltern verhindern, dass das
Spielvergnügen zur Weltflucht wird.
Denken Sie daran
Einige Punkte sollten Sie bei der Vereinbarung von „Spiel-Regeln“ beachten:
Handeln Sie die Regeln unbedingt mit den Jugendlichen gemeinsam aus. Bringen Sie ihre Bedenken und Erwartungen klar zum Ausdruck, aber zeigen Sie auch Verständnis für die Interessen der Jugendlichen. So erleichtern Sie es ihnen, die Regeln zu akzeptieren.
Seien Sie konsequent, wenn es um die Einhaltung der Regeln geht. Dabei müssen Sie nicht mit der Stoppuhr neben dem PC stehen. Wer kurz vor Erreichen des Etappenziels den Stecker zieht, erzeugt bei den Jugendlichen
eher Frust als Einsicht. Sinnvoller sind Regelungen, die sich am Spielablauf orientieren („noch dieses Level“) oder wöchentliche Zeitkontingente, die sich die Jugendlichen selbst einteilen können.
eher Frust als Einsicht. Sinnvoller sind Regelungen, die sich am Spielablauf orientieren („noch dieses Level“) oder wöchentliche Zeitkontingente, die sich die Jugendlichen selbst einteilen können.
Jugendschutzsysteme wie die Kindersicherung der Xbox 360 oder Windows Vistas Jugendschutzfunktionen helfen ihnen, die Einhaltung der Regeln vor allem bei jüngeren Kindern zu verwirklichen.
Setzen sie Computerspiel-Verbote nicht als Strafe und Extra-Spielzeiten nicht als Belohnung ein, sonst erhalten Computerspiele eine zu große Bedeutung für die Kinder.
Weiterführende Informationen
Quellennachweis
[1] Computer statt Schulbuch
Computer statt Schulbuch: Unterricht mal anders.
[ www.br-online.de/ | 28.05.2008 | 12:12 ]
Computer statt Schulbuch: Unterricht mal anders.
[ www.br-online.de/ | 28.05.2008 | 12:12 ]
Interessante Links
Gameparents – Die Familienfirewall
Informationen zum Thema Computerspiele. Von Eltern, für Eltern.
[ www.gameparents.de | 28.05.2008 | 12:40 ]
Informationen zum Thema Computerspiele. Von Eltern, für Eltern.
[ www.gameparents.de | 28.05.2008 | 12:40 ]
Xbox 360 – Kindersicherung
Für die Original-Xbox® gibt es Kindersicherungseinstellungen. Für Xbox 360™ wurde dieses Konzept erweitert. Hier erfahren Sie, wie die Kindersicherung der Xbox zu einem sicheren Spielvergnügen beitragen kann.
[ www.xbox.de | 28.05.2008 | 12:42 ]
Für die Original-Xbox® gibt es Kindersicherungseinstellungen. Für Xbox 360™ wurde dieses Konzept erweitert. Hier erfahren Sie, wie die Kindersicherung der Xbox zu einem sicheren Spielvergnügen beitragen kann.
[ www.xbox.de | 28.05.2008 | 12:42 ]
Social Bookmarks – was steckt dahinter?
Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.
Wie nutzt man Social Bookmarks?
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Was sind Social Bookmarks?
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