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Unterrichtsideen > Die gesellschaftliche Dimension > Unser Modell - Urheberschaft im Team
Unser Modell Urheberschaft im Team Als Mitglied in einem Team bringt man eigene Ideen und persönliche Fähigkeiten ein. Erst im Zusammenspiel wird der Erfolg der Gruppe möglich – Urheberschaft bekommt eine neue Dimension. Hintergründe
Teams kreativer Köpfe
Hinter allen großen Leistungen in der Wissenschaft und in Technologiebereichen stecken Teams kreativer Köpfe. Im Team kann jeder seine besonderen Stärken einbringen, lernt die Fähigkeiten anderer kennen und schätzen. Der Weg von der Idee bis zur Präsentation einer kreativen Leistung braucht gute Abstimmung untereinander, gemeinsame Planung der notwendigen Schritte und Verlässlichkeit aller Partner.

Urheberschaft in wissenschaftlichen Teams ist mit besonderen Verpflichtungen und Standards verbunden. Überprüfbarkeit und Plausibilität von Erklärungen gehören dazu. Beim Bau eines naturwissenschaftlichen Modells werden zum Beispiel Logik und Nachvollziehbarkeit aller Ideen gemeinsam geprüft.
Veranschaulichung eines Farbkreisels
Modelle zu bauen ist eine kreative Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, in Teams zu arbeiten und ihren jeweiligen Anteil am Produkt genau zu benennen.
Modelle gemeinsam entwerfen
Das Fach Naturwissenschaften bietet mit Lernbereichen wie „Modelle und Modellbildung“ für das Thema Urheberschaft die unmittelbare Anknüpfung.
Unterrichtsziele
Die Schülerinnen und Schüler erfahren sich als Erfinder in einem Team, indem sie ein Modell eines Farbkreisels zur optischen Farbmischung erstellen und ihre Ergebnisse ausstellen.
Die Schülerinnen und Schüler:
üben das Sammeln von Informationen in unterschiedlichen Medien zu naturwissenschaftlichen Phänomenen der optischen Farbmischung und dokumentieren ihre Ergebnisse.
beschreiben einfache naturwissenschaftliche Phänomene und diskutieren Denkmodelle im Team.
erleben sich als Urheber im Team, indem sie einfache gegenständliche Modelle erarbeiten, diskutieren und im Rahmen einer Ausstellung präsentieren.
Szenario
Der Modellbau braucht von Anfang an räumlich und zeitlich gute Arbeitsbedingungen für mehrere Teams. Empfohlen werden Gruppen mit maximal 5 Schülerinnen und Schülern und die Anordnung der Tische als Lerninseln. Die Gruppen werden auf das Thema Modellbau schrittweise eingestimmt.
Die Altersgruppe hat besonderen Spaß an der Arbeit in kleinen Gruppen. Wenn dann das junge Team zur Ausstellung kommt, bringt jeder für sich aus dem Modellbau noch weit mehr mit als einen anschaulichen und schönen Farbkreisel.
© iStockphoto
Die Gruppen-Interviews, die Bildung von Denkmodellen und die Recherche von Informationen sollen zunächst alle in der Gruppe auf einen vergleichbaren Wissenstand bringen. Erst dann wird der zweite Schritt – der eigentliche Modellbau – im Team sinnvoll. Nun können andere Stärken zu Geltung kommen: Wer führt die Gruppe, wer ist handwerklich geschickt, wer dokumentiert gut, wer kann gut präsentieren und erklären. Für die Vorabrecherche von Informationen findet sich im Lernpaket ein Arbeitsblatt, das bei der Dokumentation von Informationen aus naturwissenschaftlichen Berichten helfen kann.
Umsetzung im Unterricht
Die Unterrichtsidee wird in fünf Phasen umgesetzt:
Phase 1: Interview Die Schülerinnen und Schüler beschreiben in Partnerinterviews Phänomene wie das Licht, das Schwarze, das Weiße, den Schatten, die Farbe.
Phase 2: Bildung von Denkmodellen Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in Gruppen Denkmodelle zur Erklärung dieser Phänomene.
Phase 3: Informationen sammeln und dokumentieren Die Schülerinnen und Schüler sammeln in Printmedien oder mittels Standardsoftware Informationen zu dem Phänomen und dokumentieren die Informationen als Ausdruck oder Kopie.
Phase 4: Modelle entwerfen und anfertigen Die Schülerinnen und Schüler bauen das Modell eines Farbkreisels mit Solarzelle, Motor sowie Farbscheiben und dokumentieren den Modellbau mit einer Digitalkamera.
Phase 5: Präsentation Die Schülerinnen und Schüler stellen die Ergebnisse ihres Teams anhand der Fotos vor und beschreiben ihren individuellen Anteil am Erfolg des Projekts. Die einzelnen Modelle werden in Form einer Ausstellung präsentiert.
Ergebnis
Entwicklung, Dokumentation und Präsentation eines realen Modells zur Veranschaulichung naturwissenschaftlicher Phänomene der optischen Farbmischung von Goethe bis Hirschfeld-Mack.
Weiterführende Informationen
Farbenlehre
Goethes Farbenlehre und eine Abbildung seines berühmten Farbkreises.
[ de.wikipedia.org | 17.04.2008 | 15:51 ]
Farbkreisel online
Ein Farbkreisel als Animation mit der Möglichkeit, die Drehung der Scheibe zu beeinflussen.
[ mathsrv.ku-eichstaett.de | 17.04.2008 | 15:51 ]
Social Bookmarks – was steckt dahinter?

Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) von registrierten Benutzern gesetzt und mittels eines RSS-Feeds verfolgt werden können. So genannte Social Bookmark-Netzwerke - wie sie Facebook und andere Anbieter bereitstellen - sind für das Sammeln von Links, Nachrichtenmeldungen Podcasts oder Videos konzipiert. Die Lesezeichen lassen sich nach Kennwörtern (Tags), Tag-Kombinationen, Kategorien oder Benutzern auflisten.

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